Der schlaue Plan Putin’s

Настоящий Хитрый План Путина

Es sind schon 2,5 Jahre seit dem Putsch in der Ukraine vergangen….

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und jetzt kann man mit Sicherheit behaupten, dass der schlaue Plan von Putin (SPP) tatsächlich existiert. Aber das ist nicht ganz der Plan in seiner klassischen Variante.
Und er ist logisch, pragmatisch und konsequent – seit den ersten Tagen der Krise.
Man kann sagen, dass Russland erfolgreich eine Reihe der gesteckten Ziele erreicht hat. Außerdem, wurden manche Vorhaben teilweise verwirklicht. Und noch ein Teil der Aufgaben werden gerade jetzt umgesetzt.
Die Ukraine hat schon verloren, sie hat es nicht geschafft, in 2014 das Szenario zu brechen. Letzte Versuche von Kiew gab es bei Debalzevo und Minsk. Jetzt hat es für die Ukraine keinen Sinn mehr weiter zu verharren, obwohl sie es natürlich tun wird, weil die Kiewer Eliten absolut keine Lust haben auf der Anklagebank zu sitzen um das Schicksal von Ribbentrop, Keitel, Kaltenbrunner, Frick, Steicher, Seyß-Inquart, zu wiederholen.
Schon jetzt findet die Verhandlung seitens Kiewer Eliten statt, um ihren Erhalt und die finanzielle Mittel zu behalten. Nur Turtschinow und Awakow nehmen nicht Teil daran.

Turtschinow will erstens niemand das Leben garantieren, und zweitens, ist er selbst auch ein nicht ganz dichter Sektant mit dem Anspruch darauf, ein Messies zu werden.
Awakow kann auch, mit Berücksichtigung der Teilnahme in den zahlreichen Auftragsmördern und der Organisation der Strafkommandos, nicht mit der Verzeihung und Rettung rechnen. Wie seltsam es auch immer klingt, befindet sich Poroschenko in einer etwas besseren Lage – es hat etwas, womit er verhandeln kann, und er wird direkt durch die Zusammenarbeit mit den ukrainischen Nationalisten befleckt. Die Tatsache, dass er als Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee mit dem Verteidigungsministern und den Stabsgeneralen eine Verantwortung für die Kriegsverbrechen gegen die Menschlichkeit in Donbass teilt, ist ein separates Thema.

Petr Poroschenko bleibt nur darum der „legitime“ Präsident der Ukraine und „Partner“, weil er die Erhaltung des Gastransportsystems garantiert. Das ist seine Hauptaufgabe auf dem Posten des ukrainischen Präsidenten. So lange er diese Verpflichtungen erfüllt, drohen ihm keine 3. Maidans. Das wird weder Europa noch Russland zulassen. Ukraine in sich bedeutet generell sehr wenig in der internationalen Politik, obwohl sie viel Lärm um sich schafft. Die Erhaltung des Gastransportsystems der Ukraine bis 2019 ist eine Priorität für Russland und Europa. Nach 2019, wenn das Gas um die Ukraine vorbei geliefert wird, werden beide – Europa und Russland – Ukraine gar aus der Tagesordnung ausschließen.
Die einzige Gefahr für Petr Poroschenko ist, dass Europa und Russland sich eine alternative „Figur“ vereinbaren, die die Erhaltung des Gastransportsystems garantieren wird. Dann wird es Petr Alexeewitsch nicht einmal schaffen, bis Rostov zu fliegen.
Darum erwarten Sie keine schlagartigen Änderungen im politischen Feld der Ukraine. Ohne Teilnahme der mächtigen dritten Seite sind sie weniger wahrscheinlich. Und von den Medienspektakeln wird es noch viele geben – der „rechte Sektor“, „Azov“, Julia Timoschenko und „Oppoblock“ werden hin und wieder einen Aufstand machen, um für die Macht und finanzielle Mittel zu verhandeln. Aber das wird ausschließlich die Kiewer interne Sachen sein – die interessieren keinen außerhalb der Ukraine.

Die vergangenen Ereignisse zeigen, wie wenig es zwischen den Netz-Publizisten, Internet-Analytikern, Top- Bloggern und anderen Anführern der öffentlichen Meinung, die Menschen gibt, die nicht nur ein paar Krümel der Informationen besitzen, sondern auch vernünftig und pragmatisch denken können.
Und das ist kein Wunder. Echte Analytiker arbeiten nicht in den Blogs und veröffentlichen ihre Information extrem selten. Und selbst das nur für bestimmte Zwecke.

Nein, wir werden nicht über die gewissen Netz-Provokateuren reden, die ständig, Jahr für Jahr, verlangen, dass Russland in den Krieg zieht. Egal wo, in der Ukraine, in Georgien oder in Moldawien. Diese Menschen habe ich gut kennengelernt. Für sie ist ein Durcheinander in Russland eine Chance für einen senkrechten sozialen Aufstieg, weil sie sonst bis ans Lebensende in ihrem alten Anzug die TV-Kanäle besuchen werden, die kein Schwein interessieren.
Je mehr Unordnung und Blut innerhalb von Russland, je mehr Chancen auf die Anerkennung, das Geld, die Macht. Zumindest denken sie so.
Politische Realität ist komplizierter,auch wenn alles vereinfacht und verflacht wird. Und darum werden sie weiter verlangen, auf jeden kleinen außenpolitischen Vorfall mit den Panzerkolonnen und Atomschlägen zu antworten. Ukraine wird diese Vorfälle weiter generieren, Internet – „Analytiker“ werden weiter verlangen das Russland seine Truppen einführt, Lwow, Polen. Deutschland etc. erobert. Das ist schon so alltäglich geworden, wie die Hollywood-Serien. Selbst die Schauspieler werden nicht gewechselt.

Zu den Internet-Provokateuren stehen die russischen Nationalisten extrem nah. Die Menschen, die sich im Beruf und im Leben nicht verwirklichen konnten, agressiv sind und den Wunsch hegen es der ungerechten Welt heimzuzahlen. Selbst ihre Anführer, wenn man ihr Leben und Berufstätigkeit genau betrachtet, rufen Mitleid und Befremdung hervor. Sowohl russische, als auch ukrainische Nationalisten sind die Stiefkinder derselben inneren psychologischen Probleme.
Wir sehen, wohin die Begünstigung der Nationalisten in der Ukraine geführt hat. Und das ist erst der Anfang – Nationalist kann grundsätzlich kein Schöpfer sein, seine Psyche wird es ihm nie erlauben, sich vernünftig zu verhalten. Dafür die „falschen“ Ukrainer bzw. die „falsche“ Russen zu verfolgen und zu töten, erlaubt sie ihm durchaus. Jedoch, auf solchen Aktionen der Einschüchterung, kann man keinen Staat aufbauen. Höchstens kann man etwas lebensunfähiges und hässliches aufbauen – das, was jetzt die Ukraine darstellt.

Wladimir Putin hat den USA, der Ukraine und Europa nicht erlaubt, sich in den Konflikt einzumischen. Und Russland ist doch nicht zu einer Seite des Konflikts geworden, egal wie Kiew und Washington davon geträumt hatten. Die Sanktionen auf die Energieträger, die vom weissen Haus geplant wurden, sind doch nie umgesetzt worden.
Dasselbe hat auch eine Reihe anderen Aufgaben gelöst. Der Konflikt in der Ostukraine ist nach und nach zu den Kampfhandlungen der geringen Intensität geworden. Dadurch hat Putin Kiew und Washington nicht erlaubt, praktisch alle südöstlichen Regionen in Ruinen zu verwandeln.
Wer wissenmöchte wie die Stadt aussieht, in der eine vollwertige Kriegsoperation durchgeführt wird, kann aktuelle Fotos von Aleppo ansehen. Russland hat es absolut nicht nötig gehabt, dass Charkow, Saporoschje, Dnepropetrowsk, Cherson zu Schutt und Asche werden, dass Millionen von Flüchtlingen auf das Territorium von Russland fliehen,
zusätzlichen Druck auf das Budget von Russland und Arbeitsmarkt schaffen und die kriminelle Lage verschlechtern. Selbst im Falle von Donbass versuchte Russland bis zuletzt, die Entwicklung des Konflikts zu bremsen – gerade darum wurde die Bitte von Wladimir Putin ausgesprochen, mimt de Referendum zu warten. Aber es kam wie es kam. Es hätte auf jeden Fall nicht ausgerreicht, mit dem „geringen Blut“ auszukommen.
Außerdem, sehen es die erfahrenen Militär- und Geheimdienstleute äußerst negativ, während den Kampfhandlungen mehr Blut zu vergießen, als unbedingt nötig. „Die Leichenberge“ verlangen nur diejenige, die nie tote Menschen gesehen haben, nicht einmal in der Leichenhalle, dafür aber Dutzende Computerspiele hinter sich haben, wo sie die virtuellen Territorien mit dem Feuer begossen hatten.

Die Fachleute begrenzen sich immer auf eine minimale Opferzahl. Gerade aus diesem Grund hatten sie während des Kriegs 2008 die Georgier mit den Hauslatschen nach Hause getrieben und sie nicht gerhindert, ihre Waffen und Uniformen in die Büsche zu schmeißen. Obwohl – die 58. Armee hätte ganz ruhig einen blutigen Fleischwolf für die georgische Armee veranstalten können. Georgien zu erobern, wäre absolut machbar. Sie haben es aber nicht getan. Und darum war es vom Haus aus klar, dass Russland unter keinen Bedingungen Ukraine erobern würde, egal wie sehr man in Kiew davon geträumt hätte. In Grunde genommen, wäre für die Kiewer Eliten, die sich stark mit dem Blut befleckt hatten, die Einführung der Militärtruppen von NATO und die Begrenzung der Zonen der Verantwortung zwischen RF und NATO dem Dnepr entlang, die einzige 100% sichere Lebensrettung.

Von Europa kamen schon „konstruktive“ Angebote an Russland: „Nehmt euch den Donbass, und wir behalten den Rest der Ukraine“. Worauf die russischen Vertreter Europa den „Stinkfinger“ gezeigt hatten. Die Okkupation der Ukraine wird es nie geben. Die Ukraine wird in der Zone der Verantwortung und Verwaltung von Russland bleiben, als ein schwacher, entwaffneter, lenkbarer, zum keinem Block gehöriger Staat. Die am wenigsten stabile Etappe dieses Plans wurde schon 2014-2015 durchgemacht. Jetzt wird das Szenario immer genauer und schneller umgesetzt. Kiew mag auch einhundert Provokationen jeden Monat veranstalten – Raketenschießerei neben Krim, Einwurf der Diversanten, Entführung der Menschen – aber es kann nichts mehr ändern. Und alle Provokationen werden fixiert, summiert und registriert. Und die dafür verantwortlichen Personen werden dafür bezahlen müssen. In solchen Sachen nützt die Eile nichts.

Jede Situation kann man für sich günstig ausnutzen. Zum Beispiel haben die komplizierten Beziehungen mit der Ukraine endlich erlaubt, die russische Militärindustrie von den ukrainischen Unternehmen abzukoppeln. Das war schon lange überfällig. Meine bekannten Fachleute hatten es schon seit Anfang 2000 verlangt. Die Ukraine wurde schon lange nicht mehr als ein zuverlässiger Partner und Verbündeter betrachtet während der Doppelzüngigkeit und Käuflichkeit der Kiewer Eliten. Nichtdestotrotz war die russische Militärindustrie mit der ukrainischen eng verbunden. Zu viel Geld steckte in den Verträgen. Aggressives und unvernünftiges Verhalten der Ukraine in Jahre 2014 hat Russland erlaubt, den ukrainischen „Koffer ohne Griff“ los zu werden.

Jetzt sind „Motor-Sitsch“, Juschmasch“ und noch Dutzende ukrainischer Unternehmen zum Sterben verurteilt. Russland braucht sie nicht mehr – und wird sie nie mehr brauchen. Verträge für die Energieträger und Verträge in der Militärindustrie sind sehr sensible Branchen der Wirtschaft. Sie müssen sehr verantwortungsvoll und behutsam betrachtet werden. Einmal verloren – für immer verloren.

Die Situation in der Ukraine hat Russland erlaubt, den angrenzenden Staaten auf dem Territorium der ehemaligen UdSSR zu zeigen, wozu die Zusammenarbeit mit den USA führt. Und diese Lehre hat jeder begriffen. Die Technologie der „Maidans“, die die letzten Jahre so effizient praktiziert wurde, wurde von allen ausgewertet und als gefährlich und sehr kontraproduktiv für die Finanzeliten anerkannt. Und das heißt, es wird niemand mehr diese Technologie liebäugeln – es wird im Endeffekt zu teuer sein.

Die Situation in der Ukraine als ein Schaufenster der amerikanischen Außenpolitik hat Russland eine aktive Annäherung zu Südamerika, Südostasien sowie den Nahen Osten gesichert. In diesem Sinne hat sich die Ukraine als sehr nützlich für die Russische Föderation erwiesen.

Jetzt wird die logistische Isolation der Ukraine aufgebaut.

– Eisenbahnverbindung, die ab dem 15. August 2017 die Ukraine umgeht und 2019 eröffnet wird

– Die Brücke Kertschenskij. Zum Ende 2018 wird das Autobahn-Teil der Brücke in Betrieb genommen

Ab 2019 wird geplant, vollkommen auf die anderen Zweige des Gastransportsystems umzusteigen, die die Ukraine umgehen – die „Nördliche“ und „Türkische“.
Darum wird ein Korridor zur Krim demnächst einfach benötigt, vielleicht in 10 bis 15 Jahren.
Die regionalen Eliten von Charkow, Saporoschje, Cherson werden Russland selbst darum betteln. Dafür wird bei dem Bau der Eisenbahn und Der Brücke Kertschenskij ein multiplikatives Projekt umgesetzt, der die Wirtschaft von Russland nur noch gut tut.

Jemand könnte ein Argument ausnutzen, dass in der Ukraine eine russophobische Generation erzogen wird, dass an der Grenze von Russland 30 Millionen Menschen leben werden, die Russland hassen. Das wird aber ein Problem dieser 30 Millionen Menschen bleiben. Wer überleben will und seinen kindern eine würdige Zukunft sichern will, wird Russland wieder lieben. Hier wird die Naturwahl funktionieren Russophoben und nazis werden einfach in die Armut hinunter rutschen und nicht in der Lage sein die Nachfolger gross zu ziehen. Und das Ganze, wass wichtig ist…ohne jegliche aktive Teilnahme von Russland. Einfach Naturvorgänge.

Wieviel Bevölkerung gibt es jetzt in den russophobischen, halbfaschistischen, baltischen Ländern? Wie schaut dort Verhältnis zwischen Geburt – und Sterblichkeitsraten aus? Russophobia ist eine sehr schlechte Überlebensstrategie. Das werden noch sehr viel begreifen müssen.
Dabei ist Russland immer offen für diejenigen, die bereit sind, die russische Kultur zu schätzen, die russischen Gesetze zu respektieren und fleißig zu arbeiten. Für sie wird es Wohlstand geben, eine würdige Zukunft für die Kinder und die Zugehörigkeit zu den Großen Russischen Staat.

Auf der Basis von DVR und LVR wurde eine prorussische Enklave aufgebaut, die nach der Zerstörung der senkrechten Verbindungen zwischen Kiew und Regionen eine kampffähigste Armee und die effizientesten Geheimdienste auf dem Territorium der ehemaligen Ukraine besitzen wird. Eine enge wirtschaftliche Integration mit Russland wird DVR und LVR zu einem Schaufenster für die ganze übrig gebliebene Ukraine machen – damit alle vergleichen können, wie die Russophobia endet und was die Freundschaft mit Russland bringt. Uns steht noch die Befreiung von LDNR bis zu den administrativen Grenzen und eine Variante des „Isvarinski Kessls mit der Klappe“ für die Entwaffnung der ukrainischen Armee bevor.

Alles wird rechtzeitig umgesetzt. Zu dem maximalen Vorteil und Sicherheit der Russischen Föderation.
Wladimir Putin ist für die 146 Millionen Bürger verantwortlich. Er setzt nicht das Leben der Russen, ihre Zukunft und die Zukunft ihrer Kinder unter Gefahr. Und das ist absolut richtig – die höchste Priorität muss immer dem Schutz der eigenen Bürger gegeben werden und nicht der Lösung der inneren Probleme der benachbarten Staaten. Nicht umsonst wächst in Westen Respekt und Bewunderung vor dem russischen Präsidenten.

Der (S)chlaue (P)lan von (P)utin wird jeden Tag umgesetzt. Ruhig, pragmatisch unausweichlich. Und bis jetzt gelingt alles rechtzeitig.

„Sie haben mich gefragt, ob ich Freund oder kein Freund bin. Die Beziehungen zwischen den Staaten werden ein wenig anders aufgebaut, nicht wir die Beziehungen zwischen den Menschen. Ich bin kein Freund, keine Braut und kein Bräutigam, sondern
Braut und kein Bräutigam, sondern Präsident der Russischen Föderation. Präsident der Russischen Föderation. 146 Millionen der Menschen haben eigene Interessen und ich bin verpflichtet diese Interessen duchzusetzen“.
Wladimir Wladimirowitsch Putin.

Quelle deutsche Übersetzung

karteVoicedonbass: Der Autor, Dmitry Dzygovbrodsky ist Publizist , arbeitet und lebt zur Zeit in Donezk.
Er sieht einiges mit anderen Augen als Voicedonbass. Doch in einem besteht absolute Einigkeit. Russland wird den Donbass als Vorzeigeprojekt ausbauen in wirtschaftlicher Hinsicht gesehen, für alle , ehemals der UDSSR angehörigen Regionen. Der Donbass im 10-Jahresplan gesehen, wird erblühen, während alle die Regionen, die sich an den EU-Rockzipfel hängen, sich auch gleich aufhängen können…

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