Stei(y)nmei(y)ers Dummgefasel wird unerträglich (!)

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1.Mai editiert . Der folgende Kommentar auf der deutschen Seite des Sakers beeindruckte mich persönlich so, dass ich ab sofort Poroschenkos Mordkomplize Steinmeier nur noch mit 2xy anstatt  2xi i schreibe.

Mehrere Themen, die im kausalen Zusammenhang stehen

Heute jagt die OSZE wieder ihre Neuigkeiten durchs Netz, ohne Konkret zu werden, wie es ihre Aufgabe wäre. Dummgefasel seitens aller Akteure. Niemand benennt den tatsächlich Schuldigen beim Namen. Poroschenko. Was brauchen sie Luftaufklärung, wie gefordert und sonstige Dinge. Sie selbst, die OSZE steht mitten unter Beschuß im Waffenstillstandsgebiet. Wird zudem noch durch Poroschankos Verbrecherbanden drangsaliert.Nichts, keinen Ton hört man.  Mit einem einzigen Satz seitens der Garanten Deutschland und Frankrich von Minsk2 wäre der Frieden gesichert, dar da wäre: Poroschenko, sofort Minsk2 umsetzen oder es gibt keinen Cent mehr an Unterstütung seitens der EU. Stattdessen Geschwafel und Milliarden für sein Kriegsspiel.

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Was tatsächlich passiert :
Über die Kämpfe um Schirokino  von Cononel Cassad
 

in April 2015 

Seit die Kämpfe dort ab dem Moment des „Angriffs von Turtchinov“ (unternommen als Antwort auf die Katastrophe in Debalzevo) angefangen haben, werden sie pausenlos seit Februar fortgesetzt. Die größte Intensität haben die Kampfhandlungen dort am 13.-17. April erreicht, als die Junta eine „Aufklärungsattacke“ vorgenommen hat; zur Zeit läuft dort ein Positionskrieg, ohne besonders intensive Versuche, die Frontlinie zu ändern. Tagsüber läßt der Beschuss traditionell in seiner Intensität nach, aber in den letzten zwei Wochen wird nicht einmal die Anwesenheit von OSZE-Beobachter beachtet. Unsere Leute verwenden nach wie vor hauptsächlich das Gewehr und die Minenwerfer, die Junta scheut sich nicht, Artillerie und Panzer zu benützen. Die Raketen wurden seit dem letzten Monat sehr selten eingesetzt. In der Tat, wenn man über den „Waffenstillstand“ spricht, ist das einzige wirkliche Ergebnis daraus – weniger Beschuss aus „Grad“ und „Uragan“. Die Siedlung an sich wurde schon ziemlich stark zerstört und sieht den Orten wie Nikischino und Spartak immer ähnlicher.

Unter dem Video gehts weiter .. Erst mal zu den Menschen selbst die nicht für Geld, sondern für ihre Ideale ihr Leben einsetzen.

Der Donbass ist zu einem Teil – einem grossen Teil – von mir geworden, meines Herzens, meiner Seele, sagt er im Video. Einfach und klar, warum sie bereit sind, ihr Leben zu geben

Cassad Video Transkript zum Nachlesen von Dagmar Henn

Unsere Leute kontrollieren nach wie vor den größten Teil der Siedlung. Die Junta sitzt in den westlichen Vororten in Richtung Mariupol. Nördlich von der Siedlung gibt es zahlreiche Minenfelder und eine in die nördliche Richtung laufende Kette der Stützpunkte. In der Tiefe steht die Reserve aus einer taktischen Gruppe, die den möglichen Durchbruch unserer Panzer um Schirokino vom Norden blockieren soll.

Man erzählt, dass im März sogar eine Frage über das Verlassen des Schirokino besprochen wurde, um hier den „Waffenstillstand“ einzurichten (so ungefähr, pfeift auf die Siedlung), aber aus militärischen Gründen wurde diese Idee abgelehnt, weil es im Falle der Fortbewegung der Junta über Schirokino in Richtung Osten ein Risiko gibt, dass sich Novoasovsk in der Erreichbarkeitszone der Gegner-Artillerie befinden würde. Darum haben unsere Einheiten, als Antwort auf den Aufbau der Junta-Gruppierung in Richtung Mariupol, auch eine Verstärkung in Mann und Technik bekommen. Für den Fall, dass der Gegner versucht durchzubrechen (wie neben Spartak), gibt es eine „höfliche“ Absicherung. Da die Seiten hier im Grunde genommen bezüglich ihrer Positionen patt sind (die Positionen sind genug befestigt und es gibt eine Absicherung durch die Reserven), fängt eine Sondierung der Front nördlich von Schirokino an, darum wundet niemanden die Erscheinung von Sartana in den Kriegsberichten. Wahrscheinlich kommen noch Versuche der Aufklärungsattacken auf der Front im Gebiet Granitnij, geschweige denn vom Beschuss.

Die Verluste sind seit letzten 3 Wochen relativ moderat, in März gab es mehr davon. Es kämpfen dort hauptsächlich schon abgehärtete Leute, die es gut können, sich bei den Beschüßen in die Erde einzubuddeln bzw. in den Kellern zu verstecken. Der größte Teil der Verluste kommt nach wie vor von der Artillerie- und den Minenwerfer-Beschüße des Gegners, die schon zur Routine geworden sind und an die sich die Kämpfer gewöhnt haben. In der Technik kommen die Verluste zum größten Teil aufgrund der Pannen, und da es an diesem Frontabschnitt keine voll ausgestatteten Werkstätten gibt, kommen die reparaturbedürftigen Maschinen mit einer erheblichen Verzögerung zurück an die Front. Die Motivation der Soldaten ist hoch genug. Sie denken nicht daran, Schirokino der Junta aufzugeben – mehr noch, sie sind bereit, im Falle der Unterstützung von Artillerie und Panzer, zu versuchen, die Junta auch von den Positionen westlich von Schirokino zu werfen. Noch gibt es kein Befehl, und sie behalten einfach ihre Positionen. Die Versorgung funktioniert im Großen und Ganzen gut, obwohl es ab und zu Stockungen gibt, was hauptsächlich mit der Logistik zusammenhängt.

Die Bodentruppen des Gegners, die uns gegenüber stehen, schätzt man als ziemlich gut ein, auf die leichte Schulter nimmt sie keiner. Die Panzer des Gegners gehen selten in den Angriff, sie werden hauptsächlich für den Beschuss der Positionen der Neurussischen Armee eingesetzt. Nach wie vor ist die Artillerie der Junta die effizienteste und gefährlichste Art der Kampfeinheiten. Die Anwesenheit der gescheiten Artilleristen und Minenwerfer stört uns nicht zu knapp. Im Laufe der einigen Monaten der Positionskämpfe um Schirokino haben wir den Gegner, so zu sagen, kennengelernt und wissen von seinen Stärken und Schwächen. Wie auch beim Donezk, hat die Junta eine erhebliche Überzahl an Drohnen. Die Versorgung dieser Einheiten des Gegners ist auch nicht schlecht, speziell auch von „Azov“, obwohl es in der ukrainischen Armee problematischer ist. Die Bewegung der ehrenamtlichen Helfer in der Ukraine erlebt gerade eine Krise, was sich an der Versorgung mancher Kampfeinheiten und Bataillone auswirkt. Von den Schwächen kann man auch einen schnellen Motivationsverlust bei den Angriffen und eine schlechte Koordination der Infanterie mit den Kampfmaschinen merken (übrigens funktioniert das Letzte auch bei der neurissischen Armee nicht unbedingt gut). Noch kann man die Erhöhung der Sauferei in der ukrainischen Armee anmerken – wenn es in unseren Kampfeinheiten und bei den motivierten Strafeinheiten des Gegners ziemlich streng geregelt ist, werden in der ukrainischen Armee gewisse Probleme mit dem moralischen Äußeren beobachtet, besonders in den Einheiten mit dem hohen Anteil der neueinberufenen Soldaten. Es gibt auch eine allgemeine Müdigkeit in den Einheiten (das betrifft sowohl die ukrainische als auch die neurissische Armee), wo der Kern aus den Veteranen besteht, die schon seit einem Jahr in diesem Krieg kämpfen, dessen Ende nicht absehbar ist. Bei unseren Leuten ist die Hauptmotivation nach wie vor der Kampf gegen Faschisten und der Wunsch, mindestens das ganze Territorium der DVR von den Okkupanten zu befreien. Über die Idee „zusammen mit der Ukraine zu leben“ wird nur noch gelacht.

Insgesamt läuft um Schirokino ein typischer Positionskampf, der bei den laufenden mittelstarken Kampfhandlungen noch ziemlich lange dauern kann. Ein ernsthaftes Risiko für Novoasovsk aus dieser Richtung gibt es nicht, und was die Angriffspläne betrifft, hängt hier alles von der Gesamtstrategie der Kampfhandlungen ab. Momentan hält sich das Verteidigungsministerium der DVR offensichtlich an eine Strategie der Defensive in der Erwartung des Angriffs der Junta, nach dem es (wie auch in Winter) geplant wird, einen kräftigen ernüchternden Gegenangriff zu unternehmen. Bis dann werden die ab der Mitte April erneuten mittelstarken Kampfhandlungen weiter als Positionskämpfe geführt, wie es seit Februar in Schirokino passiert.

284753_232283260137345_1318041_nEs gibt ja einige “Frontberichterstatter. Doch warte ich persönlich gerade auf die Berichte von Cassad. Warum? Weil er die Dinge auch beim Namen nennt, die nicht so gut laufen bei unseren Freunden. Jeder Bericht, gerade von ihm wird gelesen. Dort gelesen,  wo “ausgesprochene Fehler auch abgestellt werden können. Auch in Donezk- und Lugansker Mentalität  gilt, betrachtet man die Ereignisse aus unserem eigenen Blickwinkel & Erfahrungen , gerade der letzten Wochen,  der menschliche Schutzschild der “3 Affen“ – Nix sehen-hören und am besten nicht drüber sprechen. Sagen, sie hätten es nicht gewußt als Ausreden, geht bei Cassad nicht.

zwischenstand 1Freunde., ein Wort zum Schluß

Ich möchte den Artikel nicht schließen ohne an das Notwendige zu erinnern. Morgen werden wir einen Artikel veröffentlichen,der sich näher mit den Spendenmöglichkeiten beschäftigt. Speziell auf den Facebookseiten der Donbasshilfe und Humanbattallion (die wir vorstellen werden für alle, die eben kein Facebook nutzen) werden ganz tolle Aktionen aufgeführt, die auch durch die Betreiber überprüft wurden.  Unsere hier schon seit Ostern laufende Aktion, beschäftigt sich ganz speziell eben als Hilfepool für die Verwundeten des Krieges. Ja, auch der Verwundeten der Gegenseite. Donezker und Lugansker Ärzte machen da keinen Unterschied. Doch auch gerade für Zivilisten werden die Millitärärzte immer wichtiger. Ist doch der Donbass in den Kampfgebieten durch die ukrainische Armee wahllos vermint worden. Und wenn dann schnelle und effiziente medizinisch Hilfe gegeben werden kann, dann durch Ärzte, denen die bösen Verletzungen leider “das tägliche Brot bedeuten“. In diesem Sinne , bis morgen. Das ist unsere Mission. Andere wollen – und helfen anders. Das müssen sie erfahren, auch wenn sie kein “’Facebookfreund “ sind.

10481810_815685905174599_7125956321363822896_nWas sie morgen erwartet ?
Frage: Wußten sie, dass sie “stinknormale“ Familie beim nächsten Einkauf einfach ein par Tütensuppen einkaufen können, sie in einen Umschlag stecken…nach Russland versenden- und dann hat schon in ein par Tagen eine bedürftige Familie im Donbass genau ihre Suppen auf dem Tisch stehen. Tolle Idee.

10392493_815685871841269_2982543245982724901_n11101620_815685898507933_279810377130188559_nUnd sie funktioniert tausendfach.

Oder….. Lassen sie sich überraschen, wie man mit ein par Euro richtig was bewegen kann 🙂

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4 Antworten zu Stei(y)nmei(y)ers Dummgefasel wird unerträglich (!)

  1. Uwe schreibt:

    Kannst du in deinen Beitrag auch die Adressen der Sammelstellen einarbeiten, ebenso wie das Paypal Spendenkonto, die Matthias Haimerl in der Facebook-Gruppe „Humanbataillon Donbass“ veröffentlicht hat? Ich habe bereits mehrfach versucht, das in meinem G+ Account zu posten, erhielt aber ständig die Meldung, das verstieße gegen die Nutzungsbedingungen. Das geschieht dort auch mit anderen Postings, wobei ich nie herausfinden konnte, womit die ein Problem haben.

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    • Frank Gottschlich schreibt:

      Ich hatte gestern Matthias gebeten, mir eine Komplettsache zur Veröffentlichung vor zu bereiten. Er hat es mal zugesagt. Weil, was soll ich das Rad neu erfinden wollen, wenn er eh alle Daten usw. hat. Oder wenn Du…. Ich weiß nicht, ob ich das heute fertig bekomme…? Ist aber wichtig. Genau darum will ich es ja machen. 🙂

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  2. saschirulo schreibt:

    Hat dies auf Ohne Armut Leben rebloggt.

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  3. Königsberg/Pr. schreibt:

    Hat dies auf deutsch769 rebloggt.

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