2016: Die Ukraine erwartet entweder ein Banditenkollaps oder eine Wiedergeburt durch Donbass

01.01.2016

Das Foto ist mit dem Original verlinkt. Dank an Russland.TV für die Übersetzung noch in der Neujahrsnacht.

Voicedonbass schließt sich den Worten des Westukrainischen  Autors an mit:                        “Möge das Gute kommen“: Die Neujahrsnacht in der Ukraine hat ihre eigenen sehr, sehr  EXPLOSIVEN  Gedanken….

01.01.16.1Украину ждет или бандитский коллапс или возрождение через Донбасс

Nach dem Maidan ist die Ukraine in einen Abgrund gerutscht, aus dem sie jetzt nur durch Umdenken über sich selbst, ihr eigenes Wesen, wieder herauskommen kann. Wir geraten, wie für Laufen in einem Kreis vorprogrammiert, jedes Jahrzehnt (plus-minus ein paar Jahre) vor einen Abgrund. Jedes Mal werden die Ukrainer, indem sie ihre Vergangenheit abstreiten und absolute Lügner an die Führung bringen, zu Geiseln der eigenen Dummheit und Teilnahmslosigkeit.

Seit dreißig Jahren belügen wir uns selbst, wenn wir Lügnern glauben und dann, ohne sie für die Lügen zur Verantwortung zu ziehen, ihnen weiterhin glauben. Es häuft sich eine Lüge über die andere. Dank der Tatsache, dass es keine Regel gibt, für die eigenen Worte Verantwortung zu tragen, befinden sich offensichtliche Halunken an der Macht. Ihre Menge ist so groß, dass ein ehrlicher Mensch sofort herausgequetscht, verleumdet oder vernichtet wird. Ein Teufelskreis des Betrugs regiert in der Ukraine.

Das Schicksal meiner Heimat ist unter diesen Bedingungen einerseits traurig und andererseits auf lange Sicht fröhlich. So lästerhaft es auch klingt. Heute sind nur zwei Varianten der Entwicklung zu sehen, und beide werden meine Heimat letztendlich zum Aufblühen bringen.

Die erste: Völlige Zerstörung aller Pfeiler des Staates durch d Aufstand radikaler Elemente und Banden, die nach dem Maidan an Kraft zugenommen haben. In einer solchen Situation wird sie niemand bekämpfen. Jetzt amtierende Anführer werden beim ersten Schuss abhauen und das Land bewaffneten Schuften zum Fraß vorwerfen. Dies bringt völlige Zerstörung und Gesetzlosigkeit, Ausschweifung der Kriminalität und Terrorisierung des Territoriums, das heute von der Ukraine besetzt ist. Eine solche „Freiheit“ bringt die Ukraine nicht nur zu einem Kollaps, sondern auch zu einem Risiko einer globalen Katastrophe, die nicht nur die Leben aller Ukrainer bedrohen wird, sondern auch die der Bevölkerung der Nachbarländer. Das Ausmaß der Katastrophe kann man sich anhand des Beispiels der Tschernobyl-Tragödie vorstellen. Aber damals war es nur ein Reaktor einer Atomstation.

Unter Bedingungen völliger Anarchie werden alle Reaktoren aller Atomstationen der Ukraine zu einer Bedrohung. Eine solche Situation wird Staaten, die Nachbarn unserer vielleidenden Heimat sind, zwingen, sich einzumischen, ein Kontingent von Friedensstiftern einzuführen und auf dem Territorium Ordnung zu schaffen. Das wird zu einem Neustart aller Grundlagen des Staates führen, mit neuen Personen und neuen Regierungsprinzipien. Niemand wird die Ukraine auseinanderreißen, einfach weil keiner eine solche Last unter den heutigen Bedingungen gebrauchen kann. Nur eines ist traurig: Ein solches Szenario verwandelt einen einst hochentwickelten Staat mit eigener Flugzeugindustrie, eigenem Schiffbau, eigener Weltallbranche und industriellem Potential in ein landwirtschaftliches Land. In der Zeit der Revolte werden sich qualifizierte Fachleute bemühen, das Land zu verlassen. Und beim jetzigen Ausbildungssystem und der zerstörten Industrie ist es unmöglich, neue auszubilden.

Diese Variante sieht eine Art Konservierung der Vorgänge und die Existenz unterdrückter Hebel eines unversöhnlichen Widerstandes für viele Jahrzehnte vor. Die Gehirne neu zu starten, geht nicht. Und eine solche Variante passt den Drahtziehern des Maidan und der Bandera-Ideologie voll und ganz. Sie werden immer eine Möglichkeit haben, diese Hebel in Bewegung zu setzen, zwecks nächsten Chaos für die Erfüllung ihrer Pläne und Einfluss auf die Vorgänge mitten im eurasischen Kontinent zwischen Russland, Europa und Asien.

Der zweite: länger, aber weniger blutig. Die Aussicht einer Änderung des Bewusstseins über ein zugängliches Beispiel davon, wie es ist, europäisch zu leben, mit einer verlogenen Regierung, Ausschweifung der Kriminalität und völliger Verarmung der Bevölkerung; oder ukrainisch zu leben in Freundschaft mit Brüdern Russen und Weißrussen, wie auch mit allen Völkern der ehemaligen UdSSR, wie auch mit ihnen befreundeten Staaten, einschließlich Indien, China und Naher Osten.

In dieser Variante erhalten das Aufblühen und der maximal schnelle Aufbau von Donbass eine Schlüsselrolle. Die Kriegshandlungen in Donbass kommen zum Ende. Dafür ist es essentiell notwendig, Friedenstifter in die Grenzzone einzuführen, die jeden stoppen werden, der Lust hat, in die eine oder andere Richtung zu schießen. Dann kommt die Arbeit. Gemeinsame Routinearbeit für alle, die auf nicht anerkannten, aber freien Territorien leben. Wiederaufbau der Infrastruktur, Einführung einer Ordnung, maximaler Integration in die wirtschaftlichen Vorgänge der Zollunion. Ein eigenartiges „sowjetisches Jahrfünft“ erwartet Donbass. Und Hauptsache Aufbau einer qualitativ neuen Regierungsphilosophie in der Region. Das, wovon Ukrainer immer geträumt und für Versprechungen von Gerechtigkeit, Frieden und Brot getaucht sind, dies alles muss in Donbass Realität werden. Genau diese Region soll zu einem Beispiel davon werden, wie Ukrainer leben können, wenn sie nicht betrügen, arbeiten und lieben. Das eigene Land lieben, den Nächsten, die eigene Geschichte, das eigene Volk. Und so etwas gibt es bereits überall. Donbass hat das Aufblühen verdient.

Im Endeffekt werden die restlichen Bewohner der Ukraine, indem sie auf den erneuten Donbass schauen, nicht nur die Fälsche ihrer Überzeugungen, sondern auch den auf dem Maidan begangenen Fehler begreifen, als sie anstatt qualitativer Änderungen nur die Fratzen im Fernseher gewechselt haben. Dann wird die ganze Ukraine, außer eingefleischter Nazis, einen neuen Traum bekommen: Nicht wie in Europa zu leben, sondern wie im Donbass, zum Beispiel. Und das heißt: Nicht selbst lügen und nicht die anderen lügen lassen, für die Macht: Für das Versprochene die Verantwortung zu tragen und wirklich dem Volk zu dienen; mit den Brüdern befreundet zu sein und vor allem ihre eigenen Interessen zu berücksichtigen und nicht die Interessen von Fremden, die ein Genozid des eigenen Volkes angezettelt haben. Das alles wird kommen.

Jetzt ist es das Wichtigste, den Krieg zu stoppen. Die Tatsache, dass die Minsk- Vereinbarungen am 1. Januar enden, die Kiew in keinem einzigen Punkt erfüllt hat, bedeutet nur eines: Europa wird sich abwenden. Und ohne Unterstützung der europäischen Schwergewichtler wird es kompliziert sein, eine verlogene Rhetorik über die russische Aggression, die Separatisten aus Donbass und die anderen Lügen zu unterstützen, mit der diese Schurken das ukrainische Volk füttern, indem sie Technologien aus dem Übersee und die ukrainische Romantik und Leichtgläubigkeit ausnutzen. Denn auf jede Lüge werden sie nicht nur von russischen, sondern auch von europäischen Fachleuten eine Widerlegung erhalten.

Natürlich gibt es auch eine dritte und gar weitere 33Varianten der Entwicklung, aber die sind nicht so realistisch. Es sei denn, es kommt ein „Forstaufseher“ und treibt alle auseinander, wie in einem Witz. Nur wird dann keiner etwas zu lachen haben.

Ich glaube nicht an eine positive Entwicklung und das Aufblühen meines Volkes in der jetzigen Lage, mit den jetzigen Anführern, der jetzigen Ideologie. Ich glaube es nicht, wie auch 85% der Ukrainer, laut Daten von Volksbefragungen. Aber ich glaube an die Ukraine, daran, dass die Menschen wieder zu sich kommen und sich umschauen. Die Menschen werden in die leeren Kühlschränke, in die hungrigen Augen ihrer Kinder sehen, auf die Straßen gehen und selbstständig, ohne Fernseher, nachdenken, wo und wie sie leben. Und dann… Dann werden sie selbst aufhören, zu lügen, und die anderen sich nicht mehr betrügen lassen.

Möge das Gute kommen.

Jurij Kot

01.01.16.1

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4 Antworten zu 2016: Die Ukraine erwartet entweder ein Banditenkollaps oder eine Wiedergeburt durch Donbass

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

    Gefällt mir

  2. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Tja, so ist es, wenn ein ehemals nicht-kapitalistisches Land in die Fänge des Kapitalismus gerät!

    Gefällt mir

  3. Pingback: Was erwartet die Ukraine? « Frieden für die Ukraine - beendet den Kalten Krieg!

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