“Russland hat in Syrien zu tun“. Poroschenko prüft, wie weit er gehen kann und läßt wieder töten im Donbass

Kriegerische Zusammenstöße bei Donezk. November 2015

Boris

Боестолкновения под Донецком. 3 ноября 2015

Bezeichnend ist, dass kriegerische Zusammenstöße im Laufe des Tages bei Donezk nicht enden. Üblicherweise geschieht dies nach Einbruch der Dunkelheit, und heute haben sie sich seit der Nacht gegenseitig beschossen und so weitergemacht.
Unten eine Auswahl von „Tsherwonetz“

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Bericht eines Volkswehrmitglieds (nennen wir ihn vorläufig „Wassilitsch“, den Decknamen möchte er nicht angeben):

15:00
Gestern sind in Peski bei den ukrainischen Streitkräften sechs „Urals“ in schwarzer Uniform angekommen und haben sich uns gegenübergestellt.
Wir haben Minenwerfer ausgegraben. Momentan befindet sich die Gesamtaufstellung im Bunker (der Regimentskommandeur u. a.).
Gestern bis vorgestern sind die Ukren auf DAP losgegangen. Heute auf uns. Sie sind drei Mal so viele wie wir. Die Bewegung in der Fabrik und bei Volvo ist riesig.
Gestern sind zwei von uns gefallen. Onkel Au wurde von einem Scharfschützen abgeknallt.
Etwa 10-12 Verwundete. Auf dem Umweg befinden sich jetzt drei Schützenpanzer.
Bei dem Vierstockgebäude und dem Wasserturm stehen vier Panzer, die gestern von Opytnyj gekommen sind. Wir warten.

Beschuss von Donezk 03.11.2015. Schlacht bei Peski-Volvo-Zentrum

Die Ukren haben begonnen, Volvo und Zhabunki mit Panzern, Schützenpanzern und AGS zu beschießen.
Momentan beschießen sie die DAP und Volvo aus Schützenpanzern 2 und SU.

17:00
Aktuell aktive Schießerei!
Die Ukren haben Volvo und Utes4 (Anm.-??? unverständlich worum es bei Utes4 geht) aus Rohren und vom Blockposten aus beschossen, aus SPG und AGS. Etwa 15 Stück SPG gestartet.
Ich habe 200 Kugeln aus einer Kalaschnikow abgefeuert und ein Befehl zur Beendigung des Feuers wurde erteilt.
Momentan werden wir von 82 Minenwerfern bearbeitet, die 7 Minen abgefeuert haben. Wir schweigen.

Nachricht des Kriegsberichterstatters mit dem Decknamen „Wyatscheslaw“:

Wieder gibt es Lärm auf der Nordseite von Donezk. Peski haben sich aktiviert.
Die Ukren wenden Haubitzen D-30 zum Beschuss der Volkswehrpositionen an. Um 18:24 wurde die Schießerei bei Peski mit Anwendung von AGS, Minenwerfern, Haubitze D-30 verstärkt. Gestern telefonierte ich mit einem engagierten Menschen aus der Verwaltung der DVR.

Bezüglich des Rücktritts von Surkow und der Ernennung von Kosak als Kurator der Bewegung haben sie lt. ihm vor lauter Frust eine Ziehharmonika zerrissen und begonnen, sich auf eine „aktive Bewegung“ vorzubereiten. Von der anderen Frontseite aus ist der Informator, mit dem ich Kontakt habe, nach Donezk aufgebrochen.
Zusammen mit der Brigade. Und sie haben lange und verbissen trainiert. Der Feind schläft also nicht und wir auch nicht. Übrigens, ein recht „netter“ Fakt über Swatowo. Es hat sich herausgestellt, dass, während dort alles explodierte, die Ukren an den Grenzen geplündert haben.

Ein Video des Kriegsberichterstatters mit dem Decknamen „Sowa“ („Eule“): 

Ich habe mich mit Kriegern der Ostbrigade telefonisch in Verbindung gesetzt, die sich momentan an der Frontlinie in der Siedlung Spartak befinden. Bereits seit zwei Tagen spielt sich dort eine ernste Schlacht ab. Soeben habe ich bei Spartak angerufen. Die Menschen hört man kaum, Maschinengewehrschüsse übertönen alles. Am Morgen hat eine ernste Schlacht begonnen.

Die Verwaltung der Region Kiewskij der Stadt Donezk berichtet:

Heute haben die Ukren beim Beschuss der Siedlung Staromichajlowka in der Region Kirowskij einen BM21-Grad benutzt.
In Donezk ist es laut.
„Volvo-Zentrum“, erster Platz: Schießerei unter Anwendung von Minenwerfern von Positionen der Ukrofaschisten aus (Kalaschnikows).
Peski: Schießerei (AGS, Kalaschnikows).
Schwerpanzertechnikkolonnen (Panzer, Selbstfahrlafetten, Versorgungstransport) sogenannter „ATO-Kräfte“ zogen sich heute weiter um Donezk zu. Die gestrige Kolonne aus der Richtung der Siedlung Ostroje der Region Selidowskij sich in zwei Hälften geteilt, heute die Bewegung fortgesetzt und direkt an die Stadt Marjinka herangegangen. Analog sind heute Schwerkolonnen (hauptsächlich Panzer) in den Regionen Wolnowachi und Awdejewka gefolgt.
Die allgemeinbildenden Schulen Nr. 77 und Nr. 85 auf der Westgrenze von Donezk mussten aufgrund von Beschuss den Unterricht unterbrechen.

Nachricht des Volkswehrmitglieds mit dem Decknamen „Moped“:

Der Beschuss dauert bereits seit fast einem Tag ununterbrochen bei Donezk an, Verletzte/Tote Zivilisten gibt es keine; 2 Volkswehrmitglieder der DVR-Streitkräfte sind verletzt (keine Toten). Dies ist offiziell.
Und inoffiziell können Sie es sich ja denken.
In der Siedlung Peski Spartak ist es etwas weniger intensiv geworden, aber dennoch fliegen Granaten und Minen.
Bei Gorlowka ist es ebenfalls unruhig. Sajzewo und die Stadtmitte hören Explosionen.
14 Kilometer von Debalzewo in Richtung Swetlodarsk bereiten die Ukren Panzerstacheln vor und Panzer stehen bei den ukrainischen Streitkräften bereit. Übrigens hat bei den Ukren die aufgrund von Wahlen verlegte Einberufung begonnen. 11 Tausend Personen werden erwartet. Wozu so viele? Und was hat das zu bedeuten?

Nachricht eines Bewohners von Konstantinowka: 

Bei uns in der Region ist ein Haufen Ukren angekommen, haben einen Haufen Technik und einen Haufen „Fleisch“ hierher gebracht.
Auf den Datschas fahren sie einfach mit Panzern auf die Gärten und wohnen dort in Häusern, einfach zum Ko**en.
Das Schlimmste ist, dass sie nicht saufen, d.h. sie bereiten sich auf Kämpfe vor. Auf dem Hauptposten (dem ersten Blockposten in Richtung Donezk) stehen Panzer und teure Wärmebildkameras bereit.
Die Ukren stellen aktiv Minen auf den Anmarschwegen zu ihren neuen Positionen auf und entfernen „Stacheln“ und Minen näher an der Frontlinie.

http://chervonec-001.livejournal.com/978718.html – цинк

P.S.: Ein Plus aus den Abendberichten.

Nachricht von der Gruppe „Erster operativer“:


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Operative 03.11.2015, 19:15. Donezk.
Peski, Volvo-Zentrum, Spartak, manchmal Flughafen – unter Minenbeschuss von verschiedenen Positionen aus. Schießereien.

Wichtige Information. 03.11.2015. Donezk.
In der Nacht vom 2. auf den 3 November wird die Siedlung Staromichajlowka der Region Kirowskij der Stadt vom BM21-„Grad“ beschossen.
Nachrichten über die Verwendung von lt. Bewaffnungsvertrag verbotenen Waffen in Form reaktiven Granaten durch Ukrofaschisten sind umgehend gekommen, jedoch mit einer Korrektur als eine „Information, die der Überprüfung bedarf“. Daher wurde vorher berichtet, dass aus Minenwerfern geschossen wurde. Jedoch lautet der Schluss zuerst von örtlichen Bewohnern, dann der Verwaltung der Region Kirowskij und später der am Beschussort erschienenen OSZE-Expertenkommission: Der Beschuss fand in der Nacht vom 2. auf den 3. November 2015 seitens der Stadt Krasnogorowka mit dem verbotenen Typ des Großkalibersystems BM21-„Grad“ statt.
Erklärung: In der vergangenen Nacht kamen Nachrichten über vier-fünf freigesetzte Projektile von einer von ATO (Anti-Volks-Terror-Organisation) kontrollierten Position der Ukronazis aus.

Operative 03.11.2015, 19:30. Gorlowka.
Von der Position in Majorsk aus beschießen Panzer der Ukronazis unsere Positionen in der Region Sajzewo.


Nachricht von der Gruppe „Streitkräfte von Neurussland“:
Das DVR-Verteidigungsministerium berichtet, dass heute (erstmals seit Beginn des September-Waffenstillstands) beim Beschuss der Siedlung Staromichajlowka in der Region Kirowskij die Strafkommandos BM21-„Grad“ anwendeten.

In Donezk ist es laut.
„Volvo-Zentrum“, erster Platz: Schießerei mit Anwendung von Minenwerfern von der Position der Ukrofaschisten aus (Kalaschnikows).
Peski: Schießerei (AGS, Kalaschnikows).
Schwerpanzertechnikkolonnen (Panzer, Selbstfahrlafetten, Versorgungstransport) sogenannter „ATO-Streitkräfte“ zogen sich heute weiter um Donezk zu.

Die gestrige Kolonne aus der Richtung Siedlung Ostroje der Region Selidowskij sich in zwei Hälften geteilt, heute die Bewegung fortgesetzt und direkt an die Stadt Marjinka herangegangen. Analog sind heute Schwerkolonnen (hauptsächlich Panzer) in den Regionen Wolnowachi und Awdejewka gefolgt. Die allgemeinbildenden Schulen Nr. 77 und Nr. 85 auf der Westgrenze von Donezk mussten aufgrund von Beschuss den Unterricht unterbrechen.

Nachricht eines örtlichen Bewohners aus der Gruppe „Jenoty“ („Waschbären“):
„Heute spürt man in Donezk den ‚Waffenstillstand‘ wie noch nie. Fehlt nur noch der BM21-‚Grad‘. Im Norden hauen sie nicht schlecht auf den Putz. Das Autosignal wird ausgelöst. Beim Flughafen findet eine Schießerei mit Minen und Granaten statt. Wieder ein essentieller Schlag seitens AP-Spartak. Gerne würde ich fragen, wie es denn mit dem Waffenstillstand aussieht? Vor lauter Arbeit komme ich nicht dazu, mir Ankündigungen anzuhören. Wieder ist auf Tankstellen in Donezk Sprit verschwunden. Ich habe mit Leuten aus dem Bergwerk Namens Abakumow telefoniert, sie sagen, das Haus wäre erschüttert worden. In der Siedlung „Majak“ arbeitet der Markt, aber dort hört man starke Explosionen. Auf „Birüsowa“ wird geschossen. Kiewskij wird erschüttert, jedoch entfernt, die Schießerei hört seit gestern nicht auf. Schlacht seitens des Putilowsk-Hains.“
Auch dort:
„Stand 12:53 – Spartak-AP – Schlacht unter Anwendung von AGS, Kalaschnikows, SU, Minenwerfern. Seit gestern ununterbrochener Beschuss von Spartak von der Position der Ukronazis aus (SPG, SU, AGS) und momentan verstärkt. Bis zu einem Zug von Strafkommandos unternahmen Durchbruchversuche, die Angriffe wurden abgewehrt. Beschuss mit wechselhafter Intensität setzt sich entlang der gesamten Nordlinie Awdejewka-Spartak fort, AGS und Minenwerfer werden angewendet. In Dnepropetrowsk werden verletzte Strafkommandos aus Krankenhäusern evakuiert. Krankenwagen fahren zum Flughafen. Gründe für die Evakuierung sind unbekannt.“

Kriegsberichterstatter „Mag“ („Magier“):
„Der Montag, wie auch der heutige Dienstag, hat sich nicht als ruhig erwiesen. Üblicherweise findet starker Beschuss von Freitag auf das Wochenende statt; heute ist schon Dienstag, und die Ukren denken nicht daran, aufzuhören. So war es auch im Januar-Februar, als der Flughafen und Debalzewo umkämpft wurden. Damals wurde die ganze Woche lang Tag und Nacht ununterbrochen beschossen, und die Volkswehr hat auch erwidert. Jetzt gibt es keinerlei Operationen, und der Beschuss wird noch verstärkt. Gestern Abend und Nacht flogen einige Male 122-mm-2S1. Sie haben ein markantes Geräusch. Jeder Donezk-Bewohner kann dem Geräusch nach bestimmen, ob eine 120mm-Mine oder eine 122-mm-Granate fällt. Glauben Sie mir, in dieser Zeit haben wir bereits gelernt zu unterscheiden…
In der Nacht wurden von ukrainischen Positionen auf Zivilbezirke sehr viele Minen abgeworfen, die Regierung der DVR hat gezählt, die Strafkommandos haben 83 82-mm-Minen und 12 120-mm-Minen auf Donezk abgefeuert. Ehrlich gesagt habe ich es nicht gezählt; wenn man es zum ersten Mal erlebt, zählt man noch, aber wenn es täglich passiert, gewöhnt man sich daran und verliert den Überblick.
Heute befindet sich Donezk seit dem frühen Morgen unter Beschuss, und zwar nicht nur mit Minen, sondern auch mit 122-mm-Haubitzen. Es wird berichtet, dass durch Treffer in den Regionen Kirowskij und Kiewskij einige Häuser zerstört wurden. In der Region Kujbyschewskij haben die Menschen kein Wasser. Um 11 Uhr morgens hörte man deutlich zwei Explosionen. Die Artillerie der Streitkräfte von Neurussland schweigt bislang und gibt keine Antwort.
Es wird geschrieben, dass es viele unbemannte Luftfahrzeuge gibt; ehrlich gesagt haben wir seit heute früh Nebel, daher bezweifele ich es stark, und die Flugabwehrkanonen der Streitkräfte von Neurussland schweigen ja auch.
Verwandte aus Krasnoarmejsk berichten, dass die Ukren nachts Technikkolonnen in unsere Richtung bringen. Um welche Modelle es sich genau handelt, lässt sich nachts nur schwer bestimmen, aber dass Panzer und Leichtpanzertechnik laufen, wurde mit Sicherheit gesagt.
Das sind also keine Provokationen mit Minenbeschuss mehr, sondern eine vollwertige Operation des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte gegen Neurussland. Sie verläuft exponentiell, mit einem Blick darauf, wie Russland und die Weltgemeinschaft reagiert.
Ich wünsche allen Geduld und Gesundheit!“

Usw. usf. Insgesamt steigt die Intensität der Zusammenstöße langsam an. Nicht ausgeschlossen, dass ganz banal versucht wird, den laufenden Zustand der Streitkräfte von Neurussland bei Donezk zu ertasten und zu schauen, ob es eine harte Erwiderung gibt.
Anderseits kann die Führung der Streitkräfte von Neurussland Ideen haben, die Junta zu einem Angriff in eine der Richtungen zu provozieren und mittels tief in den mechanisierten Korps konzentrierten Gegenschlägen die Truppen der Junta zu zerschlagen. Dabei wird von beiden Seiten weiterhin den Abzug schwerer Bewaffnung vorgegaukelt, aber keiner hat das Verbot der Eröffnung von Feuer ausgesetzt. Nichtsdestotrotz läuft der Krieg sozusagen parallel zu diesen Prozessen. Die Junta hat heute bereits 4 Verwundete in der Region der Peski.

llll

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2 Antworten zu “Russland hat in Syrien zu tun“. Poroschenko prüft, wie weit er gehen kann und läßt wieder töten im Donbass

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

    Gefällt mir

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