Das Oberhaupt der DVR: der Krieg kann nur bei unserem bedingungslosen Sieg aufhören

Глава ДНР: Война может прекратиться только нашей безоговорочной победой

Das Oberhaupt der DVR Alexander Sachartschenko. Nicht der Politiker. Nicht der Oligarch. Einfach, der Mensch, der Soldat wurde, als die Zeit gekommen war. Er ist einer von uns. Ein solcher wie wir.

Walentin Filippow 27.08.2015                               Übersetzt aus dem russischen: Thomas

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Gerade deshalb, weil wir alle in ihm versammelt sind, wurde er auch unser Kommandeur. Gerade deshalb haben wir ihm das Recht zugestanden, in unserem Namen zu reden. Und im Namen eines jeden von uns stürmt er die Städte, schläft am offenen Feuer, öffnet mit dem Messer das Büchsenfleisch und verhandelt mit dem Gegner. Über die Realität des Krieges und des Trügerische in der Welt, über die Grenzen der Staaten und des gesunden Menschenverstandes redete mit Alexander Sachartschenko der Kommentator Walentin Filippow.

Walentin Filippow: Guten Tag, Alexander Wladimirowitsch!

Alexander Sachartschenko: Guten Tag.

Walentin Filippow: Jeden Tag sterben die Menschen. Diese Tode kann man nur schwer dem Zufall oder der Dummheit der ukrainischen Militärs zuschreiben. Was nun? Minsk-3? Oder nicht mehr und mit Niemandem darüber reden?

Alexander Sachartschenko: Zu bereden gibt es immer was, mit wem ist eine andere Frage. Ich erklärte das schon mehrfach, wenn es auch nur eine Chance auf eine friedliche Lösung des Konfliktes gibt, dann ist es unsere Pflicht, diese Chance wahrzunehmen. Die Donezker Volksrepublik ist zum Dialog bereit. Die Kiewer Behörden – sind es offenbar nicht. Sie haben es richtig bemerkt – der Beschuss dauert an, es sterben die Menschen. Jeden Tag hören die Bürger der Republik die Kanonade. Es ist seitens der Ukraine dem Versuch überhaupt nicht ähnlich, sich zu vereinbaren.

Bezüglich „Minsk-3″fürchte ich, dass es in der allernächsten Perspektive zu der Denkschrift, die in Minsk im Februar unterschrieben wurde, keine Alternative gibt. Ich bin überzeugt, dass es nicht möglich sein wird, den Krieg mit rein politischen Methoden einzustellen, genausowenig wie auch mit rein militärischen übrigens. Wahrscheinlich wird Kiew erst beginnen, der Stimme der Vernunft zu lauschen, wenn es wieder einmal eine Niederlage von unserer Armee erlitten hat. So war es schon nach Debalzewo.

Im Übrigen, wenn es sich um die Kiewer Angehörigen eines Strafkommandos handelt, sind die Aufrufe zur Vernunft sinnlos. Für sie ist nur wichtig – an der Macht festhalten zu können, die sie auf diesem ungesetzlichen Weg bekommen haben. Dafür werden sie alles tun. So dass wir „Minsk-3“ nicht zulassen werden. Es wäre einfach nur dumm, ich bin überzeugt, dass sich Kiew niemals bereit erklären wird, die Vereinbarungen zu beachten.

Walentin Filippow: Es gibt noch die Hoffnung auf «das normannische Format». Ob überhaupt noch jemand irgendwelchen Einfluss auf die Kiewer Junta hat?

Alexander Sachartschenko: Wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt. In der Ukraine ist es heute modern, sich vorzustellen, Europa zu sein und den europäischen und amerikanischen Beratern zu lauschen. Es ist möglich, dass die Einmischung von Paris und Berlin Kiew beeinflussen kann. Eine andere Frage ist, ob es Europa braucht, damit auf dem Donbass der Krieg aufhört? Die europäischen Politiker spielen ihre Partie und ich fürchte, dass in dieser Partie die Ukraine nur der Bauer in der großen geopolitischen Opposition mit der Russischen Föderation ist. Solange der Krieg bei uns für Europa vorteilhaft sein wird, werden sie kaum damit aufhören. Genauer, sie werden nur bei unserem bedingungslosen Sieg aufhören.

Walentin Filippow: Wenn sich Kiew für den Angriff entscheidet, für welches Minimalprogramm kämpfen die Republiken? Die Grenzen der Verwaltungsgebiete? Oder Großnoworossija? Oder für den «Zwang zur Kapitulation»?

Alexander Sachartschenko: Ich sagte schon mehrmals, dass das Minimalprogramm, zumindest für die DVR die Grenzen des ehemaligen Gebietes Donezk sind. Eigentlich, ist die Erringung dieses Ziels gleichzeitig auch der so genannte „Zwang zur Kapitulation» in vieler Hinsicht. Die Angehörigen eines Strafkommandos können mit so einer Niederlage wohl kaum schnell wieder zurechtkommen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird in diesem Fall in Kiew wieder irgendein «Maidan» geschehen und an die Macht werden ganz andere Menschen kommen. Es ist möglich, dass wir mit ihnen eine allgemeine Sprache finden werden. Betreffs Großnoworossija, so ist es zu früh darüber zu sprechen. Wir werden diese Frage entscheiden, wenn wir siegen werden.

Walentin Filippow: Es ist jetzt nicht die Frage. Sie wissen es auch, aber man will es immer wieder hören. Auf Sie wartet nicht nur Mariupol und Slowjansk. Auf Sie warten Charkow und Odessa. Nikolaew und Cherson. Sogar Tiraspol wartet auf Sie.

Was wollten Sie uns für sie sagen?

Und wie könnten wir Ihnen helfen?

Alexander Sachartschenko: wir werden Mariupol und Slowjansk von den Angehörigen des Strafkommandos unbedingt befreien. In den Reihen der Armee der DVR kämpfen viele Kämpfer aus diesen Städten. Betreffs des übrigen Teiles der sogenannten Ukraine, kann ich nur eins sagen. Zu sitzen und nichtstuend abzuwarten ist gerade jetzt nicht notwendig. Wenn Sie der ungesetzlichen Macht entgehen und die Faschisten zerstören wollen, so dass die Ukraine aufhört, eine willenlose Marionette in den Händen der amerikanischen Marionettenspieler zu sein, sollten Sie jetzt eine aktivere Position einnehmen. Niemand wird Ihr Leben besser machen, außer sie selbst tun es. Und die Oligarchen und die ukrainischen Politikern brauchen Sie nur als Kanonenfutter für die Erringung ihrer Ziele. Den Sieg wird ihnen keiner auf dem Präsentierteller bringen, der Sieg wird später und mit Blut erworben. Und weiter denken Sie bitte selbst – rumsitzen und warten oder ….. die Situation in die eigenen Hände nehmen?

Invictus maneo!

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2 Antworten zu Das Oberhaupt der DVR: der Krieg kann nur bei unserem bedingungslosen Sieg aufhören

  1. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

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  2. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

    Gefällt mir

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