Sachartschenko wurde zum Führer des Donbass

Захарченко стал настоящим лидером Донбасса

Der Chef der Donezker Volksrepublik, Alexander Sachartschenko, ist ein Mensch, der sich nie vorstellen konnte, Teilnehmer an einem militärischen Konflikt zu werden

  Übersetzt aus dem russischen: Thomas

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Er wurde von „der revolutionären Welle» auf dem Gipfel des Aufstands im Donbass mitgerissen, und begann seine historische Rolle anzunehmen – die nationalen und politischen Interessen seines Volkes zu schützen.

Solche Einschätzung der Tätigkeit des Führers des Aufstands im Donbass und ehemaligen Bataillonskommandeurs „Oplot“ hat der Leiter des Zentrums der Koordination «Neue Russ», der Präsident des Fonds «Gründung«, Aleksej Anpilogow, gegeben.

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«Eine beliebige Zeit der Erschütterungen, der radikalen Veränderungen des öffentlichen Bewusstseins und der Unordnung ertragen solche Menschen, wie Alexander Sachartschenko.

Wenn Sie sich die Informationen über das Leben Sachartschenkos anschauen, er ist ein Mensch, der immer sein Leben lebte, sich nie auf den Krieg vorbereitete, in dem er sich bewiesen hat. Diese Situation ist der Geschichte jener Menschen sehr ähnlich, die auf der Welle zweier russischer Revolutionen 1917 plötzlich präsent waren, in der geschlossenen, professionellen Welt plötzlich da waren, und plötzlich in der Mitte der Ereignisse standen» erklärte Anpilogow

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Den Donezker Widerstand kannte Alexej Anpilogow noch aus der Zeit bis zu seinem Übergang ins bewaffnete Stadium in April 2014 und, seinen Worten nach, trat der zukünftige Chef der DVR ausschließlich mit politischen Forderungen auf, jedoch hat die schwere Lage im Donbass Sachartschenko gezwungen, zu den Kriegsoperationen überzugehen.

«Auf Video, als er sich das erste Mal öffentlich erklärt hat bei der Besetzung der Donezker Stadtverwaltung, da noch hat Alexander in die Kamera die politischen Forderungen – die Durchführung des Referendums, die Durchführung der Verfassungsreform in der Ukraine – ganz deutlich gesagt, wohin man jetzt den Prozess bringen will, der im Rahmen der Minsker Abkommen stattfindet. Und erst dann – nachdem die ersten friedlichen Initiativen des Donbass ganz profan seitens Kiews in Form von dem Anfang der Strafoperation zertreten wurde, danach hat sich Alexander auf der Stelle erwiesen, auf der er sich jetzt befindet», bemerkt der Präsident des Fonds „Gründung“.

Aleksej Anpilogow meint, dass Sachartschenko von der revolutionären Welle in die Rolle des Führers der Donbass-Aufstände – in diesem Sinne tatsächlich getragen wurde, der Chef der DVR ist „zur nötigen Zeit und an der nötigen Stelle» erschienen: «Hier sehen wir die Situation, wie ein Mensch mit einem ganz friedlichen Beruf, ohne militärische Vorbildung, zum Führer der aufstehenden Massen, zum Führer des Volkes wird, dass gezwungenermaßen bis zum Stadium des bewaffneten Aufstandes gekommen ist, und dabei keine Möglichkeit hat, die politischen Forderungen zu realisieren. Alexander hat sich zur nötigen Zeit an der nötigen Stelle erwiesen, konnte den Aufstand leiten, ist bei Koschewnja und Uglegorsk außerdem zweimal verwundet worden, und wurde der gegenwärtige Volksführer, der in sich die Funktionen des Militärs und des politischen Leaders der Republik vereint».

Nach Meinung des Experten, hat sich Sachartschenko vollständig zum nationalen Führer des Donbass entwickelt. Dabei ist Anpilogow überzeugt, dass das Oberhaupt der DVR seinen Weg weiter gehen wird, auch nach der Stabilisierung der Situation im Südosten der Ukraine.

«Wir sollen Alexander Sachartschenko auch im Rahmen jener Konstruktion sehen, die im Donbass nach Abschluss des Minsker Prozess geschaffen sein wird. Der Donbass hat seinen Führer bekommen und Alexander wird diesen Weg bis zum Ende zurücklegen, wird bis zum Ende jene Last zum Schutz der Interessen und der Identität seiner Landsleute tragen, die er sich im vorigen Jahr aufgeladen hat», hat der Experte bemerkt.

Ein Paar Worte zur Identität. Nach Meinung des Experten, hat sich im Donbass ein neues nationales Selbstbewußtsein gebildet, dass weder ukrainisch, noch russisch ist.

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«Die kulturelle, sprachliche und nationale Identität ist jetzt, in unseren Augen, im Donbass im letzten Jahr geboren worden. Es ist schon nicht mehr die ukrainische Identität, es ist noch unmöglich, sie neu zu benennen und es ist auch keine rein russische Identität, das «Donbassische“ ist eine Identität, die jetzt mit der ukrainischen kämpft, es ist noch genug vom faschistischen Regime übrig», resümierte Aleksej Anpilogow

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