Wie der Donbass auflebt: die neuen Strecken in den Gruben, „den Äquator“ ernten und die Wiederherstellung der Arbeitsplätze

“Weil sie nichts können“  

‚Großmäuliger Wunsch des  Vollstreckers perverser Strategien“ zum Völkermord,  “der westlichen Wertegemeinschaft der “GlorreichenG- 7“  Poroschenko. Doch so ganz, scheint es – wieder mal – nichts zu werden mit den bösen Wünschen, der “Guten“.

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Nachfolgender Beitrag von Ivan Lisan, der seine Recherchen in Verbindung der “Kunst“ wirtschaftlichen Fortschrittes,  unter Menschenunwürdigen Bedingungen,  läßt bei mir eine gehörige Portion von Hochachtung aufkommen, für die Leistung der Menschen im Donbass. Zumal ich selbst auch noch weitere positive Ergebnisse aus Recherchen, aber auch persönlichen Bekanntschaften zusätzlich erzählen werde, in einem späteren Beitrag, zu dem Ivan noch nichts ausführt.

Es mag wie Hohn klingen,

01doch vom Grunde her, konnte dem Donbass mittel- bis langfristig gesehen,  nichts besseres passieren, als eben die totale Wirtschaftsblockade der Ukraine zum Donbass. Gerade er, “das Großmaul Poroschenko“ schädigt seiner eigenen Wirtschaft so am meißten, verliert er doch auch noch die Kaufkraft der Republiken.
Ihnen, den Ukrainischen Produkten, wird es auch sehr schwer werden, nach Aufhebung der Blockade, überhaupt wieder Fuß zu fassen bei dem Donbassverbraucher. Zuviel Blut tropft auch noch nach Jahren aus jedem Produkt,“Made in Ukraine“ in die Kaufentscheidung mit ein. So schnell wird die zu rot gewordene gelbblaue Soße, nicht aus den Gedanken der Menschen verschwinden. Der Donbass wird seinen eigenen Weg gehen. Losgelöst,  der Vergangenheit des Scheins.  Das mehr “Schein als Sein“, ist die Tugend derer, die nun permanent sich selbst in den Allerwertesten treten. Doch, dass ist schon wieder anderes Thema…

Schauen wir uns an, was tatsächlich Sache ist im Donbass.

Wie der Donbass auflebt: die neuen Strecken in den Gruben, „den Äquator“ ernten und die Wiederherstellung der Arbeitsplätze

Как оживает Донбасс: новые лавы в шахтах, «экватор» уборочной и восстановление рабочих мест

Autor: Ivan Lisan 27.07.2015  Übersetzt aus dem russischen: Thomas

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Die Retter des Katastrophenschutzministeriums der DVR haben in Donezk eine Übung zum Löschen von Bränden an den Objekten eines Treib- und Schmierstofflagers (ТЭК) durchgeführt und haben den Brand an dem Tanklager in einer halben Stunde gelöscht. Wir erinnern uns, dass das Katastrophenschutzministerium der Ukraine vergeblich versuchte, den realen Brand im Tanklager in Kiew Wassilkow im Laufe von 8 Tagen zu löschen. Inzwischen wurde in der LVR die Entscheidung getroffen, die Abteilungen der Bergwerksretter um 440 Menschen auf bis zu 1218 Mitarbeiter zu vergrößern.

Der Agrar-Industrie-Komplex

In der Bergarbeitergeflügelgroßfarm der DVR ist die Produktion von Hühnchenfleisch wieder angelaufen: es wurde schon begonnen, die Kücken dafür auf der Rosowski -Geflügelgroßfarm der Republik einzukaufen. Der voraussichtliche Produktionsumfang — 25–26 Tonnen des Fleisches und ungefähr 9 Mio. Eier im Monat bei einem allgemeinen Bestand in der Geflügelgroßfarm von 600000 Tieren. Das Schlüsselproblem für den Übergang auf die volle Kapazität — ist der Futtermangel, so dass die Produktion der Eier auf 900000 im Monat beschränkt sein wird, die Hälfte davon wird dann in den Export gehen.

In der DVR wurde die Hälfte der neuen Ernte von Getreidekulturen eingebracht, der Ernteertrag lag bei etwa 28 Dezitonnen pro Hektar. In der LVR wurden bis zum 24. Juli etwa 66000 Tonnen Frühgetreide geerntet — die Ernte ist auf 57 % der Gesamtflächen abgeschlossen. Dabei sind die Bedürfnisse der Republik bei Getreide schon befriedigt, die bei ca. 65000 т liegen.

Bis zu 1. August erwartet man in der DVR die Ankunft der ersten Partie von Landtechnik und Inventar aus Russland. Es ist bemerkenswert, dass die Technik der Produktion „Rostselmasch“ nicht auf die einzelnen Wirtschaften verteilt wird, sondern sie wird ein Teil der republikanischen mechanischen Traktorenstation, die den Farmern und ländlichen Wirtschaften als Dienstleistung bei der Saat und der Ernte operativ Hilfe leisten wird.

Die Kohleförderung

Es ist geplant, bis zum Ende dieses Jahres in der DVR 10 neue Abbaustrecken auf einigen Gruben der Republik zu erschließen. Die erste Strecke wird im September auf der Grube „Morgenröte“ eingerichtet, nachdem am 24. Juli und am 11. August, die neuen Strecken auf der Grube „Fortschritt“ und im Staatsbetrieb „Torresantrazit“ in Betrieb genommen wurden. Die Produktivität der Abbaustrecken — ist mehr als 1200 т Kohle täglich, damit haben 200 Bergarbeiter Arbeit bekommen.

Der Ministerrat der LVR hat über die Gründung des Staatsbetriebes „Grube Krepjenska“ abgestimmt. Die betreffende Grube, so war in der Ukraine entschieden worden, war als verlustbringend geschlossen worden, ungeachtet der erkundeten Vorräte an Kohle von etwa 6-8 Mio. т des Anthrazits (das sind 17 Jahre Arbeit bei einer Abbaumenge von etwa 350 Tausend t). Bis jetzt arbeiten in der Grube, die im Anthrazit gelegen ist, 57 Menschen, die das Wasser aus den Strecken pumpen.

Dabei werden laut dem bestätigten Plan der Kohlenförderung, ohne Berücksichtigung der neuen Strecken, in der zweiten Jahreshälfte 2015 in der DVR etwa 3 Mio. т Kohle gefördert. Schlüsselhindernis für das Erreichen der eingeplanten Fördermengen von Kohle sind die Maßnahmen, die von Kiew im Rahmen der Blockade der Republik unternommen werden. So braucht man für den Abbau von  1000 т der Kohle zwischen 90 bis 100 Kubikmetern Holz, dass zum Abstützen in den Strecken benötigt wird. Und da es in den Republiken nicht ausreichend Holz gibt, so wurden die Hölzer vom Territorium der Ukraine geholt, die die Lieferungen jetzt sperrt. Deshalb wurde von den Behörden der DVR die Entscheidung getroffen, die Kohle für die Ukraine nicht eher zu verladen, bis sie begonnen hat, auf jede 100. т der zu verladenden Kohle, 30 т Holz zu liefern.

Wir erinnern uns daran, dass wir ähnliche „Abenteuer“ beim Export der Kohle in die Ukraine nicht zum ersten Mal bemerkt haben: früher versuchte Kiew, die aus der DVR kommenden Eisenbahnzüge „zu säubern“, verzichtete darauf, die leeren Wagen zurückzugeben, hielt den Verkehr mit Berechnungen zur verladenen Kohle auf und schadete auf jede Art und Weise.

Die Wiederherstellung der Arbeitsplätze

Im Juli haben in der DVR 33 Unternehmen ihre Arbeit wieder aufgenommen, was es ermöglicht hat, 705 Arbeitsplätze wieder herzustellen. Der Großteil der wieder hergestellten Arbeitsplätze ist auf die Nahrungsmittelindustrie gefallen. So hat der Minister für wirtschaftliche Entwicklung der DVR, Jewgenij Samochin, die Tätigkeit der hauptstädtischen Abteilungen des Süßigkeiten produzierenden Unternehmens, dass in den gemieteten Räumlichkeiten der Gesellschaft „Konti“ arbeitet, wieder eröffnet.

«Man kann ein Wachstum der Zahl der Arbeitsplätze in dem Donezker Kombinat für Tiefkühlprodukte von 16 auf bis zu 88 Menschen beobachten, das Makejewski – Kombinat für Kindernahrung hat die Zahl der Mitarbeiter um 12 auf bis zu 30 vergrößert, der Produktionsumfang ist von 5 auf bis zu 39,5 Tonnen gewachsen. Bei dem Nowoasowski Betrieb fürr Mineralwasser — von 1 auf bis zu 38 Tonnen. Der Betrieb für Wursterzeugnisse in Charzysske hat den Produktionsumfang auf das Zehnfache» erhöht, hat der Minister erzählt.

Außerdem ist das Sortiment der Lebensmittelgeschäfte der Republik um 40% gewachsen. Von der neu geschaffenen Inspektion für die Überwachung der Preisbildung des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der DVR ist das Limit der Handelszuschläge auf 29 Gruppen von Lebensmitteln festgelegt worden. Der Höchsthandelsaufschlag auf Lebensmittel, die ins Verzeichnis gerieten, wird 15 %, unabhängig von der Anzahl der Zwischenhändler zwischen dem Produzenten und dem Endverbraucher, betragen.

In der LVR sind bereits mehr als 100 der 120 industriellen Unternehmen bei der Staatsbank registriert. Von denen haben 90 die Arbeit wieder aufgenommen. Auch ist in Lugansk beabsichtigt, die vorübergehende Verwaltung im Stachanowski – Betrieb für Eisenlegierungen einzuführen, da hier 1500 Arbeiter seit dem vorigen Jahr keinen Lohn erhielten.

Die Reparatur der Wasserleitungen

Die am 22. Juli wieder aufgenommene Reparatur am Wasserkanal neben Gorlowka musste schon am nächsten Tag wegen des Beschusses seitens der Ukraine wieder eingestellt werden. Dabei sind die Beobachter der OSZE, die die Unantastbarkeit der Reparaturbrigaden mit ihrer Anwesenheit gewährleisten sollen, aus irgendeinem Grunde an dieser Stelle nicht angekommen. Bei der Reparatur der westlichen Stationen der zerstörten Objekte der Wasserversorgung ist die Finanzierung durch Deutschland vorgesehen, bisher hat die LVR nur in der vergangene Woche 13 beschädigte Abschnitte der Wasserleitung demontiert, Donezk hat dafür bei Russland 300 т der Metallrohre für die Reparatur der von der Kiewer Artillerie zermürbten Wasserleitung neben Gorlowka angefordert.

***

Im Rahmen der Immatrikulationskampagne in den Hochschulen der DVR wurden die Zeugnisse von über 13000 Studienbewerbern eingereicht. Dabei ist die Statistik interessant: 13 117 Zeugnisse, die in der DVR ausgestellt wurden, 5438 ukrainische Zeugnisse, 155 russische und 77 Dokumente, die in der LVR ausgestellt wurden. Dabei haben 218 Studienbewerber Dokumente vorgelegt, die von ausländischen Staaten ausgestellt wurden. Die Oberste Aufnahmekommission der Hochschulen der DVR hat über 17000 Studienbewerber registriert.

Invictus maneo!

Iwan Lisan

Voicedonbass:
Man sollte täglich Poroschenko sich verinnerlichen, täglich nur einem einzigen das Video zeigen, damit er versteht und es weitererzählt…Nur 5 Sekunden Arbeit es “’weiterzuklicken..“

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6 Antworten zu Wie der Donbass auflebt: die neuen Strecken in den Gruben, „den Äquator“ ernten und die Wiederherstellung der Arbeitsplätze

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf D – MARK 2.0 rebloggt.

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  3. Hallo Thomas,

    „28 Dezitonnen pro Hektar“, ist sicher eine falsche Übersetzung; vielleicht kannst du das noch korrigieren.

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    • Frank Gottschlich schreibt:

      Natürlich sofort angefragt, nach der Freischaltung. Die Antwort von Thomas, zeigt uns mal die Professionalität von ihm.
      Thomas
      09:11 (vor 2 Stunden)

      an mich
      Ein ausgesprochen aufmerksamer Leser. Im Text steht „28 центнеров“, also 28 Zentner. Wer sich jetzt mit Getreideerträgen einigermaßen auskennt, merkt, das entspricht !:1 56 Doppelzentnern (oder Dezitonnen) nach deutscher Lesart. Zentner = 50 Kg. Und damit stoßen wir wieder einmal darauf, dass die Bedeutung einzelner Worte sich durchaus unterscheidet. Auch im Donbass verwendet man international gebräuchliche Maßeinheiten – nur manchmal ist ein Zentner kein Zentner sondern eine Dezitonne. Mal um besser einordnen zu können einige deutsche Zahlen. Wenn man sich erinnert… Minenfelder, zerschossene Technik…dann sind 28 dt/ha ganz ordentlich. Schwarzerde halt. Ehemalige Kornkammer.
      Die Zahlen: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/28888/umfrage/hektarertrag-von-getreide-in-deutschland-seit-1960/

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      • Machen wir es doch einfach in Kilogramm: 1.400 kg/ha. Das muss eigentlich als eine Mißernte als Folge des Krieges, den die Faschisten gegen die beiden unabhängigen Staaten DVR und LVR führen, bezeichnet werden. Vergleich: Deutschland 8.000 kg/ha, Uganda (Hackbau, kein Dünger, keine Spritzmittel, keine Maschinen) 2.500 kg/ha bis 3.800 kg/ha. Will ich mal hoffen, dass die dennoch die 66.000 Tonnen schon geerntet haben, wenn das auch wirklich sehr, sehr wenig ist: 12 kg pro Einwohner also etwa 39.000 kcal [bei einem rechnerischen Grundumsatz ohne schwere Arbeit und kalter Witterung von 1.800kcal/Tag] also gerade mal Nahrung für 22 Tage. Ich kenne nun die klimatischen Winterverhältnisse und die Dauer des Winters dort nicht – aber, mein Empfinden sagt mir, dass damit nicht durch den Winter gekommen werden kann und sogar eine Hungersnot ins Haus stehet; worauf die Faschisten auch spekulieren werden und es, wie ich solche Verbrecher einschätze, auch bewusst darauf anlegen und das ihre dazu tun werden, um es dazu kommen zu lassen.

        Gott schütze und bewahre die Menschen im Donbas!

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  4. Eva schreibt:

    https://www.youtube.com/watch?v=5ZbqBUDWbMg&t=1h18m26s…… schaut mal -Regionalisierung, Genossenschaften – kleinere Einheiten..ganz interessanter Beitrag.

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