Die Situation auf Donbass von der Höhe des Flugs

Ситуация на Донбассе с высоты полета

yurasumyaAutor: Yurasumy 19.07.2015

Übersetzt aus dem russischen: Thomas

1Die Leser in der persönlichen Korrespondenz bitten mich, von den Ereignissen der letzten Tage an der Front zu erzählen. Peu à peu hat sich der Beschuss gesteigert. Womit das verbunden ist, wovon es abhängt……wir müssen abwarten. Im Rahmen dieses Materials werde ich eine Reihe von Punkten nacheinander bearbeiten und dann zum Schluß eine Zusammenfassung erstellen.

Der Artilleriebeschuss auf Donezk und Makejewka. In Wirklichkeit heucheln beide Seiten. Eine Seite sagt, dass sich die Landwehrmänner selbst beschießen und die zweite sagt darüber, dass sie „weiß und flaumig» sind.

In den letzten paar Wochen wurde der Artilleriebeschuss eine gute Tradition. Ursprünglich schlug sich die Artillerie gegenseitig zu ungefähr gleichen Teilen. Nach dem Nachhall aus „den Reparaturwerkstätten“ schlug die Artillerie der Landwehr die Artillerie der SKU erfolgreich. Besonders schwer für die Truppen der Junta wurden die Tage nach dem 10. Juli. Den informativen Vorhang Mukatschewo benutzend, arbeitete die Artillerie der Landwehrmänner die Positionen des Gegners sehr genau ab. Übrigens ist gerade damals der Chef Aufklärung bei der Verwaltung der Raketentruppen und der Artillerie beim operativen Kommando „Westen“, Oberst Zissaruk, umgekommen. Und es ist absolut typisch, dass die Artillerie der Junta das Duell verlor und sich entschied, „Revanche“ zu nehmen.

Der zweite Marker durch den Donbass ist die nächste Etappe der Reinigung der „Unversöhnlichen“. Das zeigte sich in die Verhaftungen einiger Beamten und durch das Saubermachen in der Armee. Vor einem Monat wurde die Staatsanwaltschaft der DVR und des MGB (Ministerium für Staatssicherheit) auf die gleiche Weise gesäubert, unter denen befanden sich 8 oder 9 etatmässige Mitarbeiter des SBU, die es auch fertigbrachten, die Löhnung „legal“ in der Ukraine abzufassen. Nach allem, war der Grund der Reinigungen das Abfließen von Daten aus der Struktur der Staatssicherheit der Ukraine.

Der dritte Marker (vor drei Wochen war es nur die Vermutung und die Hoffnung darauf, dass die Führung der DVR ihre starken Seiten richtig versteht). Die DVR hat bei den Führungskräften den Ruf, ein Teil der Ukraine zu sein, der aufgestanden ist gegen die ungesetzliche Macht in Kiew und immer mehr ein unabhängiger Staat wird. Wenigstens auf der Höhe der Propaganda. Darüber sind wir sehr froh. Eine folgende Etappe sollte jetzt sein, alles umzusetzen aber besser, wir werden es erwarten. Wenn es auch für die Junta eine unangenehme Überraschung wird (sie ist wohl überzeugt, dass sie davon schon wissen, die Aufklärung arbeitet bei ihnen gut, aber, es ist zu früh zu lärmen). Übrigens wird es eine unangenehme Überraschung auch für die „Hurra-Patrioten“, deshalb wird das Wehklagen darüber, was alles noch „integriert“ wurde sehr laut werden. Es wird noch stärker sein als es jetzt schon ist.

Die Industrie auf dem Donbass kann man unbedingt in zwei Teile teilen. Der erste Teil ist die arbeitende für „außerhalb“ Metallurgie und die begleitenden Zweige. Der zweite Teil ist die Produktion für den inneren Konsum.

Der erste Teil ist reintegriert über den Schwarzmarkt in die ukrainische Produktion, das ist entschieden und wird schon erfolgreich erfüllt, gleichzeitig alle erfreuend: auch die ukrainischen „Hurra-Patrioten“, die den „Grund“ kennen und die Bewohner der DVR und der LVR gesehen haben, die auch die Gehälter gesehen haben. In Wirklichkeit ist das kein Ergebnis von Minsk sondern Vereinbarung unter den Oligarchen. Wobei die Führung der DVR noch nicht anfing, diesen Schemen zu widersprechen, weil sie die sozialen Belastungen in den Republiken in erster Linie aufheben.

Für den zweiten Teil der Industrie ist es entschieden, mit dem russischen Rohstoff zu starten. Der Überfluss wird auf den russischen Markt gehen. Es auch die logischste Lösung. Die Leichtindustrie des Donbass wird in der Ukraine nicht gebraucht und auf den Schwarzmarkt hier zu hoffen ist sinnlos. Genauso überflüssig ist es wegen Unterhosen, Socken und Uniformen sowie den übrigen Verbrauchsmaterialien für die Bevölkerung nach Russland oder in die Ukraine zu fahren unter Berücksichtigung der ausgeprägten Realien (die Blockade einerseits und die relative Teuerung der Produktion andererseits) , und es war nur eine Frage der Zeit, bis sich die Führung der DVR damit beschäftigen würde. Nach allem sind genug Hände angekommen. Nach meinen Informationen handelt es sich über 20-30 Unternehmen in der ersten Etappe.

Bis hierhin.

Invictus maneo!

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Eine Antwort zu Die Situation auf Donbass von der Höhe des Flugs

  1. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Das Abschlachten von Menschen nimmt wieder an Grausamkeit zu —

    wir sollen uns daran gewöhnen. ICH NICHT!

    Gefällt mir

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