Die Zeit läuft den Republiken im Donbass davon (!) Heute, ganz persönliche Worte, da Dringend (!)

„PRISRAK“ Bataillonskommandeur Sergej I. mit dem Rufzeichen 77

„PRISRAK“ Bataillonskommandeur Sergej I. mit dem Rufzeichen 77

Sehr vereehrte Freunde des Voice Donbass.

Республики Донбасса теряют время! Люди, очень личное обращение, потому что срочное! PDF

Vielleicht spürt derjenige, der uns kennt,  schon am ersten Satz, dass heute etwas so ganz anders beginnt, als man sonst,  von voicedonbass es gewohnt ist.  Und dem ist auch so. Wir beginnen heute nicht mit den Chefs der Republiken, nicht mit schönem Wunschdenken, den großen Zukunfts-Visionen von Neurussland. Den schönen Bildern bunter Luftballone, die trotz Artilleriebeschuß  nicht platzen.  Wir beginnen stattdessen heute  schon im ersten Absatz, mit der absolut großen Bitte uns zu helfen, helfen zu können. Es ist drigendst erforderlich.Wirklich DRINGEND.  Doch, lassen sie uns erzählen… 

284753_232283260137345_1318041_nEin par Tage war es ausserordendlich ruhig auf voicedonbass. Der Grund: Die allgemeine Nachrichtenlage, unserem eigenem Anspruch,  nicht in dem Maße genügte, um weitere Informationen auch verantwortlich weitergeben zu können. Wer gegenteilige Informationen hat handelt dann doch manchmal nach dem  Sprichwort : “ Reden ist Silber & Schweigen ist Gold“.Unsere eigenen Informationsquellen eine wirklich andere Lage darstellen, als man so liest, hört und sieht.  Dem eigenem Wunschdenken dann nicht nachzugeben mit einem schnellen “Bleib bei der Stange-Wort “ ist manchmal gar nicht so einfach. Gerade dann nicht, wenn die täglichen Zugriffszahlen auf dem Blog nahezu gleich hoch bleiben und  man die fragenden Klicks. “Was ist los? “ “Was geht ab?“ nahezu spürt auf dem  Blog – und auf dem Facebook .
Dies passiert dann, wenn eben die eigenen Informationen so ganz und gar nicht in die “Hurra-Landschaft“ der Nachrichten, ob nun direkt aus dem Donbass, der Krim oder weiterem Russland passen. Bis hin zu den großen Analysten wie Boris Roszin, der sehr nah am Geschehen sitzt und wir auch den direkten Draht zu ihm u.weiteren besitzen. Eigenes Fazit:  Niemand hat wohl den Mut, des Einschenkens reinen Weines…   Nun, wir  hoffen,  wir treffen auf Verständnis der eigenen Vorgehensweise… 

kommandeurBestätigung der eigenen Gedankenwelt, die eben auch aus anderen Informationsquellen gespeist wird,  fehlte zudem auch noch. Gestern nun, konnte mit  dem Bergmann, Familienvater von 3 Kindern, aus Kirowsk, Lugansker Gebiet in aller Ruhe gesprochen werden. Dem Bataillonskommandeur mit dem Rufzeichen 77,der Brigade „PRISRAK“. 

Sergej Diente in den neunziger Jahren auch 2 Jahre in der Ukrainischen Armee. Battallionskommandeur deshalb, weil sein Freund Alexej Mosgowoj (Rufzeichen 77) einem feigen Mordkomplott zum Opfer fiel. Wir alle wissen, wer er war und bleiben wird in den Köpfen der Menschen. 

Natürlich ist nicht die Meinung eines Frontabschnitts-Kommandeurs absolut maßgeblich. Reihen sich jedoch seine Aussagen, die in Folge tabellarisch aufgeführt sind als Gesprächsprotokoll, in eine Reihe weiterer Informationen, dann tritt eben der Fall ein, über den wir hier und jetzt sprechen müssen. 

So wurde bei dem Treffen  unseres Nikolai mit dem Battallionskommandeur  auch ein Brief von Frontarzt  Demitry  übergeben:

Bluttest(…) Haben Sie einen riesigen Dank von unserer Brigade „Prisrak“ und persönlich von Sergei I.(77)  für die von Ihnen geleistete, für uns so notwendige Hilfe. Wir sind Ihnen äußerst dankbar, so dass es unmöglich ist, es mit den Wörtern auszudrücken. In sich ist Sergej I. ein sehr bescheidener Mensch, obwohl er das oft nicht zeigt. Aber ich als Mediziner unseres Bataillons kann es mir nicht ersparen, Sie um Hilfe bzw. Ratschlag zu bitten. Wir brauchen äußerst akut die Sets für Blutgruppen- und Rhesus-Faktor-Bestimmung. Die Kämpfer unseres Bataillons landen sehr oft von der Front direkt in die Rehanimation-Abteilungen unserer Stadt, und dort gibt es nicht einmal normale Seren für die Blutgruppenbestimmung, geschweige denn vom Spendenblut selbst oder seinen Komponenten. Die Abwesenheit der Letzten macht die operativen Eingriffe und die Hilfe im Falle von massivem Blutverlust praktisch unmöglich. Mit diesen Sets könnten wir die Blutgruppe der Verwundeten im Voraus bestimmen und ebenso im Voraus die Entnahme von Spendenblut durchführen und vorrätig halten, was viele Leben gerettet hätte und den Medizinern ihre Aufgabe erleichtert. Verzeihen Sie mir bitte solche Frechheit, aber das kann ich nicht verschweigen. Haben Sie noch Mal einen riesigen menschlichen Dank für Ihre Hilfe und menschliche Ungleichgültigkeit. Mit der ehrlichen und herzlichen Dankbarkeit Dmitrij (Cap) D.

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Es bedarf schon keiner weiteren Erklärung mehr, warum wir nun wieder weiterhelfen müssen. Ja, müssen. Und wir bitten sie alle um Mithilfe. Niemand hilft sonst den Verwundeten. Natürlich auch den Zivilisten, die bei Minenunfällen etc. ihr Leben unter großen Schmerzen verlieren. 

Hören- verstehen sie, was er, der Kommandeur  weiter zu sagen hat.

Im Gespräch schätzte S.I.(77)  dann die gegenwärtige Situation und die mögliche weitere Entwicklung ein, führt Nikolai dann weiter aus: Er sagte:

  • Das 1. Bataillon verteidigt die nordöstliche Region der VRL.
  • Das Bataillon verteidigt die eigenen Ortschaften, wo sie seit Generationen leben. Verteidigt die eigenen Familien, die sich dort im Kriegsgebiet befinden.
  • Der Gegner führt einen Krieg in erster Linie gegen die Bevölkerung des Donbass. In den von der Kiewer Junta besetzten Gebieten sind Vergewaltigungen, Raub, Entführung von Einwohnern und Mord an der Tagesordnung. In den Einheiten der Nationalgarde dienen viele ehemalige Kriminelle, Mörder, Diebe, Sexualtäter, denen man die Freiheit versprochen hat, wenn sie in der Nationalgarde dienen. Sie führen jeden Befehl aus und machen vor Mord an Zivilisten keinen Halt.
  • Täglicher Artilleriebeschuss
  • Ziele sind Versorgungseinrichtungen in den Ortschaften, vor allem die Infrastruktur wie Elektroverteilungsstationen, Brunnen, Wasserleitungen und die Stellungen des Bataillons
  • Die gesamte Konfrontationslinie ist vermint, meist mir elektronischen Annäherungszündern, Bewegungsmeldern
  • Gegner – Ukrainische Nationalgarde, hinter ihnen polnische Panzereinheiten
    (kann aus mitgeschnittenen Funkverkehr geschlussfolgert werden, da dieser in polnischer Sprache erfolgt).
  • Ukraine hat vollständige Blockade hergestellt, keine Versorgungsgüter werden durchgelassen.
  • Felder wurden wegen Minenverseuchung nicht bestellt
  • Versorgung der Bevölkerung fast nur noch durch das Bataillon.
  • Versorgung des Bataillons stark eingeschränkt. Es gibt wenig Lebensmittel, keine Zigaretten, keine Medikamente und Verbandsmittel.
  • Wasser ist knapp, das die Pumpen wegen Stromausfall nicht arbeiten. Gefahr von Epidemien wegen verunreinigtem Trinkwasser.
  • Im Herbst / Winter ist mit einer Hungerkatastrophe zu rechnen, da in der Region fast nichts geerntet werden kann.

Dies in tabellarischer Form als Gesprächsprotokoll von S.I 77 das Wesentliche.

Fazit von Nikolai: 

Frank, Meiner Einschätzung nach fühlen sich die Verteidiger der VRL von allen im Stich gelassen. Gleiche Aussage habe ich vor 2 Wochen von Angehörigen der Kosackenverbände gehört, wie man weiß.  Dennoch sagen sie, dass die Kampfmoral hoch ist, das sie ihre Heimat und ihre eigenen Familien verteidigen werden.
Die Kampfmoral der Ukrainischen Regierungskräfte wird mit sehr niedrig eingeschätzt. Sie wollen am Krieg verdienen und nicht sterben. Dennoch stellt der Erhalt von modernen Hilfsmitteln wie Kugelschutzwesten, Nachtsichtgeräten, Kommunikationstechnik usw. eine Vergrößerung der Gefahr dar, da das alles auf der Seite der Verteidiger nicht vorhanden ist.
Die Unterstützung durch Russland wird mit „0“ eingeschätzt, was sie natürlich deprimiert. Weder Ausrüstungsgegenstände, noch Bekleidung, noch Verpflegung kommt bei ihnen an. Ganz tragisch eben auch die in zunehmendem Maße auch fehlende medizinische Hilfe.  

Da sich die Ukrainische Seite eingräbt und sich offensichtlich auf eine länger Blockade einstellt, könnte eine erste Gefahr entstehen, dass die Widerstandskräfte dem nicht standhalten.

Strategisch spielt die Zeit eine positive Rolle für Russland, aber für die Kämpfer im Donbass ist dieses Spiel auf Zeit kritisch.

Eine „neutrale“ Unterstützung mit Hilfsgütern, vor allem Medikamenten, Verbandszeug, usw. aber auch mit Lebensmitteln, Schuhen, Bekleidung (Unterwäsche, Socken, …) ist dringend notwendig. 

Nikolai, Moskau

Ja. Die eigenen Informationen aus allen Frontabschnitten , nicht zuletzt das ausführliche Gespräch mit dem Battalionskommandeur spiegelt so ganz und gar nicht das “Beschwichtigungs-Hurra Getue“ , insbesondere auch aus Donezk wieder. Vor allem schon deshalb nicht, weil man es unterläßt den Zeitfaktor selbst zu bestimmen. Nichts desto trotz, oder gerade deshalb wollen wir dem eigenen Nachdenken über die Gesamtlage auch das
Video mit deutscher Übersetzung in Textform ihnen nicht vorenthalten, obwohl es nun doch schon einige Tage “auf Veröffentlichung “ warten mußte. Hörten wir eben das Millitär, so wollen wir uns auch die Menschen, die ganz normalen Menschen anhören mit ihrer Vorstellung. Für uns vomn Voicedonbass gehört es nun einfach dazu. Vielleicht gelingt es doch, neben dem Sammeln von Spenden aus privater Hand, nun doch “einen Draht“ zur Europäischen Politik zu finden. Wir werden es auf alle Fälle versuchen. Es gibt noch Wege, die noch nicht beschritten wurden. Wir werden uns auf den Weg machen, es zu versuchen.

  • Ich kann nicht reden, nur weinen… Ich bin nur gekommen, um Sachartschenko in die Augen zu schauen und zu sagen, dass endlich etwas geschehen muss… Ich verstehe – unsere Jungs kämpfen, ich verstehe alles und unterstütze, es ist aber unmöglich, dass friedliche Menschen jeden Tag aufwachen und nicht wissen, ob sie diesen Tag überleben würden… Ich wollte ihm in die Augen schauen und bieten – es soll aktive Handlungen anfangen oder was auch immer, er soll sie wegtreiben, um uns ein Schluck Luft zu verschaffen! Wir wollen doch atmen, wie alle Menschen! In der Stadt ist es wirklich ruhig, und dort – du fährst und betest, dass dich keine Granate trifft.
  • Wir wollten sagen, damit alle wissen, dass Minsk Vereinbarungen aufgehört haben, zu wirken. Eigentlich haben sie nie gewirkt. Aus diesen Vereinbarungen wurde kein Punkt von der ukrainischen Seite umgesetzt. Sie haben weder die Armee zurückgezogen, noch die schweren Waffen, sie beschießen die Stadt nach wie vor; noch die Renten geben sie den Menschen, sie haben absolut nichts davon getan, was sie in Minsk unterschrieben haben.
  • Auf dem Lenin Platz gibt es Konzerte, und bei uns sitzen Kinder seit dem zweiten Jahr in den Kellern.
  • Mädchen, wie empfindest du den Krieg?
  • Schlecht. Ich will nach Hause, ich will in die Schule gehen.
  • Und was bedeutet der Krieg für dich?
  • Sie schießen, töten die Menschen…
  • Warum hat dieser Krieg angefangen?
  • Weiß ich nicht. Jemand konnte nicht die Macht teilen.
  • Wie alt bist du?
  • 9.
  • Du wie heißt du?
  • Albina.
  • Warum stehen Sie heute hier? Welches Ziel verfolgen Sie?
  • Ich stehe heute hier, weil ich davon Nase voll habe, dass sie uns, die friedlichen Einwohner, umbringen und unsere Häuser ruinieren. Ja, wir sind alle zum Referendum gegangen, gebe ich zu, aber wir wollten weder den Krieg noch ins Russland, wir wollten als eine eigene Republik in der Ukraine leben. Sie haben es uns nicht gegönnt. Würde die Frage damals entschieden – gäbe es das Ganze gar nicht, keine sinnlose Opfer, Tausende Menschen sowohl von unserer Seite, als auch von ihrer. Warum ist Poroschenko nicht zu uns gekommen?
  • Du brauchst mich nicht filmen, ich habe schon alles gesagt. Man soll einfach alles ehrlich, anständig in TV zeigen. Das ist nicht das erste Mal, dass die Leute sich versammeln, sondern das 3. Oder 4.Und – wo ist das Ergebnis? Wer braucht diesen Krieg, dass man uns umbringt? Sie sollen uns dann lieber gleich erschießen – wir haben einfach eine Wahl.
  • Ja, wo ist hier der Krieg? Zeigt uns? Es gibt keinen! Hauptsache in der Stadt gibt es keinen Krieg. Sie sind die Stadtbewohner, und wir, die Stadtrandbewohner, sind keine Menschen? Und unsere Kinder auch keine? Wir unterliegen dem Genozid? Wie kann man so die Menschen aufteilen?
  • Wohnen dort noch welche?
  • Klar wohnen sie dort, und werden weiter wohnen, keiner wird weg gehen!
  • Warum stehen Sie heute hier?
  • Wir stehen hier, genau wie alle Leute, die Einwohner von Ortjabrskij, „vor lauter schönem Leben“. Wir haben es satt. Mein Kind liegt seit dem 5. Monat in der Hautklinik mit der schweren Form der Psoriasis. Und keine Hilfe, überhaupt von irgendwoher. Die Ärzte sagen – es muss ans Meer. Keine Chance. Ich laufe von einem Kabinett zum anderen – nix.
  • Wir werden so oder so verrecken! Ein Horror!
  • Warum stehen Sie hier?
  • Wie lange kann man uns noch bombardieren in Donezk? Wir wohnen in der Siedlung Oktjabrskij, bei uns läuft der Krieg schon seit dem 2.Jahr. Jeden Tag die Opfer. Wir wollen wissen, wann es zu Ende wird. Wir gehen schlafen und wissen nicht, ob wir aufwachen werden. Unsere Kinder leben in den Kellern. Es läuft ein Krieg, aber die Medien sagen, dass es keinen gibt. Und woher kommen denn die Opfer, jeden Tag seit 2. Jahr?
  • Das ist ein Schrei aus der Seele. Man geht ins Bett, und daneben steht schon eine Tasche, weil man nicht weiß, wohin man mitten in der Nacht rennen muss – in den Keller oder sonst wohin. Den ganzen Winter so, und jetzt weiter – kein Wasser, nichts. Ist es normal?
  • Diese Schießerei hat uns schon das Letzte gegeben, es geht nicht weiter! Sie sollen sie schon mit dem dreckigen Besen wegtreiben!
  • Halt endlich die Klappen, was für ein Bazar! Die Menschen bereiten sich vor, versteht ihr? Man kann die Menschen nicht einfach zum Abschlachten schicken! Es läuft eine Vorbereitung, eine ernsthafte Vorbereitung, darum musst ihr noch Geduld haben. Die einseitige Einstellung des Feuers ist nicht möglich. Unsere Leute bemühen sich, aber das heißt nicht, dass wir alle zum Abschlachten schicken sollen.
  • Warum stehe ich heute hier? Wie ich im Stadtteil Kujbischewskij wohne, Siedlung Severnij, die mit Oktijabrskij zusammengeschmolzen wird. Ich will, dass der Krieg zu Ende kommt und man aufhört, uns umzubringen. Weil wir umgebracht werden, tagtäglich, rund um die Uhr. Darum ist das Volk aufgestanden, weil es zwischen uns Differenzen gibt. Die Stadt führt das eigene Leben, und wir führen das Kriegsleben. Das ist sehr schwierig, wenn du die Angehörige verlierst, dein Zuhause verlierst. Darum wenden wir uns an alle Menschen der Welt: Helft, diesen Krieg zu stoppen! Wir sind die Menschen der Arbeit, wir arbeiten und tun sonst nichts. Wir sind keine Terroristen und haben diesen Krieg nicht angefangen. Wir wenden uns an die Menschen der ganzen Planet: versteht uns, helft uns, stoppt diesen Krieg! Wir wollen keinen Krieg!
  • Wir stehen hier, weil wir von dem Artilleriebeschuss müde sind. Hier sind die Menschen von Bergwerk Oktjabrskaja, Putilovka, Wesjolij. 50 Häuser innerhalb von 1Woche zerstört. Dort wohnen die Menschen mit den Babys, die nicht wegfahren können. Dort wohnen unsere Omis, die diesen Winter ohne Heizung, ohne Strom, ohne nix überlebt haben.
  • In TV hören wir jeden Tag –Nachrichten, Nachrichten, Gerede ohne Ende… Und es ändert sich nicht. Kommt lieber zu uns! Nur Gerede – und was weiter? Wann fängt die Macht an, zu arbeiten? Wann stoppt ihr das Ganze? Es ist unmöglich, so weiter zu leben! Keiner entscheidet was! Könnt ihr nicht entscheiden – dann geht, lässt die Anderen es tun, die dazu in der Lage sind! Es ist unmöglich, so weiter zu leben! Gerede, nur Gerede!
  • Und was ist mit Poroschenko?
  • Poroschenko? Der soll krepieren, euer Poroschenko, der das Ganze angestellt hat! Der den Menschen in die Augen schaut und lügt vor allen Menschen frech wie gedruckt! Jedes Mal, als er redet, kommt bei uns die nächste Trauer! Wir tragen die Särge aus! Begraben die Kinder! Was ist es für eine Macht? Soll Poroschenko unsere Macht sein?! Es ist der 21. Jahrhundert! Danke, Kamerad, Danke! Den soll man an die Eier aufhängen!
  • Unsere Häuser sind zerstört und können nicht wieder aufgebaut werden. Die Menschen in Donezk sollen wissen, wie es uns geht.

……..

  • wichtigAuf ein Wort : ( Der  Artikel wird noch ins russche übersetzt und wird auch garantiert den Chefs der Republiken vorgelegt werden. )
  • Niemand mehr als wir alle von Voicedonbass mit seinen Lesern., den nun doch schon unzähligen Facebookgruppen mit den verschiedensten Zielen und Hoffnungen etc. in deutscher Sprache, wünschen nichts sehnlicher, dass ihr euren Republiken den Frieden in Freiheit und Würde bescheren könnt. Man muß überhaupt nicht mehr sagen als eine große Bitte auszusprechen. Bitte hört noch viel mehr aus des Volkes Meinung. Der Mut zum Handeln ist gewachsen.
  • Doch die Zeit, Die Zeit läuft euch davon. …. Recht habt ihr natürlich, wenn ihr sagt: Eine vereinte Ukraine wird es nicht mehr geben können. Zuviel Blut steht dazwischen. Doch, denkt an die Zeit. Nur dann, wenn die Macht auch noch ausreicht sich zu verteidigen, nur dann , wenn die Menschen leben, können sie Veränderung bewirken. Mit jedem gestorbenem Zivilisten stirbt ein Funke der Hoffnung ..
  • Nun Sachatschenko….

novorossiya_3Sachartschenko: „Projekt Neusussland ist nicht geschlossen, bereitet euch für die Überraschungen vor!“

Das Oberhaupt von DVR Alexander Sachartschenko hat die Schließung des Staatsprojektes Neurussland bestritten. Laut seiner Wörter, sind Donezk und Lugansk erst der Anfang, es sind die anderen Regionen in der Reihe, die noch zu der Ukraine gehören.

Neurussland ist eine Vereinigung der Donezk und Lugansk Republiken, evtl. auch der anderen. Neurussland auf dem Territorium der zwei Republiken aufzubauen, ist machbar und notwendig, und es wird unbedingt geschehen. Aber das Wort Neurussland – es ist das neue Russland, das ist die ganze Schicht, ein großes Territorium. Heutzutage gibt es kein Neurussland, es gibt nur Donezk und Lugansk Republiken. Aber das sind zwei Ziegelsteine aus dem Fundament jenes Neurusslands, das unbedingt erschaffen wird. Und zwar sehr bald erschaffen. Mansche Gegner erwarten nicht, wie es geschehen wird. Bald werden wir alle das sehen“. http://www.politnavigator.net/zakharchenko-proekt-novorossiya-ne-zakryt-gotovtes-k-neozhidannostyam.html  P.S. He, die oben können sich immer noch nicht festlegen – mal beerdigen Tsarjev und Kofmann das Projekt, mal verspricht Sachartschenko seine baldige Entwicklung. Vielleicht zwingt die diplomatische Sackgasse in den Beziehungen mit USA, zurück zu der alten Idee zu kommen, die Sachartschenko wieder ausgesprochen hat, der apropos heute Geburtstag hat. Da es im Laufe der letzten Monate viele verschiedene Sachen geredet wurden, ziehe ich vor, auf die von Sachartschenko versprochenen Ereignisse zu warten. Aber insgesamt kann man den bemerkemswerten Unterschied der Meinungen bezüglich des Schicksals des Neurusslands nicht übersehen.

Eigentlich, meine ich nach wie vor, dass gerade der Aufbau des Neurusslands die aussichtreichste Variante der Entwicklung der rebellischen Regionen der Ukraine darstellt. Die „Einheitliche Ukraine“ wird es sowieso nicht mehr geben.

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6 Antworten zu Die Zeit läuft den Republiken im Donbass davon (!) Heute, ganz persönliche Worte, da Dringend (!)

  1. Uwe schreibt:

    Ich weigere mich, zu glauben, dass russische Ärzte noch nichts von Kochsalzlösung gehört haben. Mittlerweile werden sogar Operationen am offenen Herzen ohne Bluttransfusion und nur mit Kochsalzlösung zur Volumenauffüllung benutzt. Und die sollte doch wesentlich einfach zu beschaffen sein als Blutkonserven.

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    • Frank Gottschlich schreibt:

      Bin kein Arzt, muss das Internet befragen. Doch, eines sagt der gesunde Menschenverstand, dass niemand dioe teure Variante wählen würde, wäre die Kochsalzlösung die Alternative. Darum habe ich mal nachgeschaut… Ideal wäre es ja, würde sich jemand finden, der auch Ahnung hat von der Materie…
      https://de.wikipedia.org/wiki/Isotonische_Kochsalzl%C3%B6sung
      Die Isotonische Kochsalzlösung wird als Trägerlösung für Medikamente oder zum Offenhalten eines venösen Zugangs bei Patienten benutzt. Weiterhin dient die Lösung auch zum Spülen von Kathetern sowie Wunden, Nase oder Augen. Zudem wird die Kochsalzlösung in der Medizin auch zur Rehydrierung eingesetzt.
      Bei Infusion dieser Elektrolyt-Lösung kommt es aufgrund der Osmolarität zu keinen wesentlichen Flüssigkeitsverschiebungen zwischen Intra- und Extrazellularraum. Die Überladung des Körpers mit Natrium- und Chlorid-Ionen führt zu einer Hemmung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems und zu einer Stimulation des ANPs. Das Fehlen der anderen Elektrolyte des Blutplasmas, insbesondere Hydrogencarbonat, kann zu einer Verdünnungs-Azidose führen. Es gibt aus diesen Gründen nur wenige Indikationen, isotonische Kochsalzlösungen zur Flüssigkeitstherapie einzusetzen, da mit Vollelektrolytlösungen bessere Alternativen zur Verfügung stehen.[2]

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  2. Alexander Koleber schreibt:

    Hat dies auf SaveDonbassPeople rebloggt.

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  3. Pingback: Wie Russland die ganze Ukraine für sich gewinnen WOLLTE… | Stimme Donbass

  4. Olga Malzev schreibt:

    Also Kochsalzlösung. Was heutzutage bei den offenen Herz-Ops gemacht werden, steht überhaupt nicht zu Debatte. Solche OPs sind in der Regel geplant, Patienten kommen gut vorbereitet und nicht nach der massiven Blutverlust, wie es bei den Kriegsverletzungen oft der Fall ist. Aber auch in Deutschland gibt es immer noch genug Fälle, wo eben Spenderblut gebraucht wird, sonst würde das breite und gut entwickelte Netz der Blutbänke längst geschlossen. Und glaub mir, gerade die russischen Ärzte sind die größten Künstler in der Sache, mit den einfachen Mitteln auszukommen, wo es nur geht. Aber es gibt immer noch genug Fälle, wo das Blut nach wie vor das Leben rettet.

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