Die “Garanten“ Strategie Minsk2 “zieht nicht mehr“ im Donbass. Der “Israel-Effekt“ tritt in der Bevölkerung ein?

zweiDer Tod hat seinen Schrecken fast verloren für die Menschen im Donbass. Er ist ein  Begleiter geworden, mit dem man zu Leben gelernt hat.

Auch des Präsidenten Putin -Strategie,  permanent auf das Gelingen von Minsk2 zu pochen,  vergisst die sich wandelnden Denkweisen, in Faktor Zeit.  Hatte der Mensch einfach Angst vor 12 Monaten, wandelte sich die Angst der  Menschen in Wut  in den letzten Monaten. Und nun mit der Erkenntnis des Tatsächlichen,  beginnt der Mut der   Menschen- sich durch zu setzen,  es nun auch anpacken zu wollen.

Faschist 1

Ist mit Sachas Blog verlinkt, in dem das näher erklärt wird.

Der Faschismuss wird nicht nur verherrlicht, er wird nun auch bis ins Detail geplant durch Poroschenko mit seinen  Schergen. Dies in Einbeziehuing dessen, was die Amerikaner ihnen beibringen , in moderner Kriegsführung der absoluten Zerstörung. Noch durch sie selbst modifiziert auf die eigenen unmenschlichen Gelüste .  Im Grunde ist es zum Verständnis, dass die Bewohner des Donbass keine Geduld mehr haben können mit der Welt,  nicht notwendig abzwägen, welches Video man sich zuerst  ansieht. Das Video der Faschisten auf Saschas Blog, oder den Präsidenten der Föderation. Man kommt zur Erkenntnis, dass die Zeit der Hinhaltetaktiken sehr bald nicht mehr funktionieren wird. Egal von wem-, wie  auch immer “Zeit für Diplomatie zu schinden“, ist kein Lösungsweg mehr. Man hat die innersten Bedürfnisse der Menschenim Donbass vergessen zu berücksichtigen.  Es hindert zudem – Gesamteuropäisch gesehen- die wirklichen Antifaschisten, den Faschismus,  zumindest mal in der Ukraine auszumerzen.

quartiereWeitere Fakten:
Die Evakuierung der frontnahen Wohngebiete hat begonnen in Donezk. Das  dies im Endeffekt auch ausdrücken kann, sich eben als Armee auf den Start größer angelegter Kampfhandlungen einzurichten, liegt für den “auf der Hand“, der sich damit beschäftigen WILL..

Angst > Wut > Mut 
Und dem Leser, dem immer noch nicht klar sein sollte, was die Überschrift sagen will mit dem Ausdruck “Israel-Effekt“, der kann  es  sich schon  denken. Wem auch die  Kommentare zur Meldung des Donezker Bürgermeisters  kein “Buch mit sieben Siegeln sind, aufgrund der Sprachbarriere, der ist sich schon fast sicher:  Die Zeit der Angst ist verflogen. Wir befinden im Stadium des Wutes. Nur die Frage der “Organisation “ , wann die Umsetzung des Stadiums des Mutes der gesamten Bevölkerung folgt, die – in der Masse- von ihrer Regierung den absoluten Schutz  auch einfordert. Auch im Wissen vieler toter Zivilisten.

Die Kinder des Donbass
Der beginnende “Israeleffekt“ im Faktor Angst, erklärt an Antworten von drei ‚Donbass-Knirpsen, die genau wissen was sie wollen, was sie nicht haben und was sie nicht wollen.

DIE KINDER VON KRASNIJ LUTSCH ÜBER DEN KRIEG.

Der Junge Jura aus Krasnij Lutsch, 10, gab es schon in einen unserer Spots. Damals hat er darüber erzählt, wie es diesem Krieg begegnet ist, ihn in Altshewsk erlebt hat. Dann hat er erzählt, wie im Blut der jungen Mädchen und Frauen, die auf dem Maidan waren, die Drogen gefunden wurden während der Anfang dieser Revolution, wie im Tee und im Essen die Drogenstoffe entdeckt wurden und in den Blutproben. Jetzt will Jura noch ergänzen, was für ein Vorfall seiner Mama passierte. Erzähle bitte Jura, was geschehen ist.

  • Kinder1Na, ich kam mit Mama aus Altschewsk, und sie hat mir erzählt: sie hat ihre Freundin besucht und wollte nach Hause gehen. Als sie rausgegangen ist und gerade die Tür geschlossen hat, ist sie gestürzt. Sie hat Explosion gehört und von dieser Kraft gestürzt.
  • Von der Stoßwelle, meinst du? Sie ist gerade auf den Balkon rausgegangen, hast du erzählt, und wurde von der Stoßwelle geworfen?
  • Ja. Sie lag, dann kam ihre Freundin und schrie: „Tanja, Tanja, was hast du?“ Meine Mama sagt – nichts, es war einfach eine Explosion, und Mama wurde erschreckt.
  • Aber Verletzungen hatte sie keine?
  • Keine, Gott sei Dank. Es hat weit entfernt explodiert – entweder in der Siedlung Zwezda, oder ein wenig weiter.
  • Machst du dir selbst auch Sorgen wegen dem Krieg? Wie empfindest du das? Ist es dir unangenehm?
  • Ja.
  • Sag noch bitte, welche Vorfälle in der Stadt kannst du beschreiben, wessen Augenzeuge du selbst war? Wie ist die Bombardierung geschehen? Viele glauben doch nicht, dass es hier die Bombardierungen gab. Hast du es mit den eigenen Augen gesehen?
  • Doch, die gab es, die Bombardierung. Noch vor dem Krieg sah ich ein Kampflugzeug, es flog irgendwohin, um die Bomben zu werfen. Ich konnte erkennen, dass es eben ein Kampfflugzeug war. Es flog nicht hoch, 5-6 km über der Erde. Der war so groß, so konnte man es im Himmel sehen. Es war von Militär. Meine Freunde sagten, dass es zum Bombenwerfen fliegt. Ich habe mich zuerst erschrocken, aber dann hat mir Mama gesagt, dass ich keine Angst haben soll. Und dann bin ich ins Sanatorium weggefahren. Und hier hat die Bombardierung angefangen. Aus Altschewsk habe ich gehört: Bach! Bach! Bach!, sehr stark. Dann hat man mir gesagt, dass Krasnij Lutsch bombardiert wird, und ich hatte schreckliche Angst. Ich dachte, die Hälfte von Krasnij Lutsch wird zerbombt, aber in Wirklichkeit war es nur die Siedlung Zwezda, und noch in den 2. Oder 3. Stadtviertel wurde die Straße sehr stark betroffen, von „Smertsch“ oder einer anderen Rakete, weiß ich nicht. Es gab einen sehr großen Trichter. Aber die Straße haben sie schon wieder repariert. Das war’s denn, sonst weiß ich nichts.

Kimnder2Der Junge Wowa wohnt auch in Krasnij Lutsch. Wie alt bist du? Fünf? Alles klar. Sag bitte, warst du während des Angriffs auf Krasnij Lutsch hier in der Stadt?

  • Ja.
  • Und wo warst du? Zu Hause mit Mama?
  • Ja.
  • Und wie war es? Was ist geschehen, als die Bombardierung angefangen hat?
  • Wir sind in den Keller gekrochen.
  • In den Keller gekrochen?
  • Ja.
  • Und dort abgewartet, bis die Bombardierung zu Ende war?
  • Und den Fernseher mitgenommen, und DVD, und das… das… Fernseher und DVD.
  • Und dort habt ihr Filme geschaut, während das Ganze draußen gedauert hat?
  • Ja.
  • Hast du die Explosionen der Bomben und der Munition gehört?
  • Ja, habe ich.
  • In dem Keller sitzend… Hattest du Angst damals?
  • Nein.
  • Du hast die Filme geschaut… Bist du ein tapferer Junge?
  • Tapferer…
  • Ein tapferer… Und was willst du werden, wenn du groß bist?
  • Weiß ich nicht.
  • Ein Soldat vielleicht?
  • Weiß ich nicht.
  • Vielleicht willst du Soldat werden, wenn du so tapfer bist?
  • Weiß ich nicht.
  • Vielleicht…
  • Aber ich werde nicht schießen.
  • Wirst du nicht schießen? Hast du Mitleid mit den Menschen?
  • Ja.
  • Das ist richtig. Aber warum, denkst du, hatten die Soldaten, die in euch geschossen haben, kein Mitleid mit euch? Was denkst du, warum?
  • Ich… das…
  • Sie haben doch verstanden, dass sie in solche wie du schießen? Warum haben sie denn geschossen, was denkst du?
  • Weil es Krieg ist. So fängt es an: beide Gute und Böse…
  • Magst du keinen Krieg? Willst du, nicht, dass es Krieg gibt?
  • Ich will es nicht.
  • Du willst den Frieden, richtig?
  • Ja. Und meinen Opa will ich.
  • Hast du Opa? Kämpfte er?
  • Er ist schon gefallen.
  • Warum magst du, gerade du, diesen Krieg nicht?
  • Weil ich ihn nicht mag.
  • Du magst ein friedliches Leben?
  • Ja.
  • Du verstehst schon, dass friedliches Leben besser ist, als der Krieg?
  • Ja.
  • Na gut, ich wünsche dir viel Erfolg. Was möchtest du noch sagen?
  • Das war’s.

Kinder 3Der Junge Arsenij Wohnt auch in Krasnij Lutsch. Arsenij, wie alt bist du, sag bitte? Fünf oderschon sechs?

  • Sechs.
  • Sag bitte, bist du hier in der Stadt geblieben während der Bombardierung? Als sie die Stadt angegriffen haben?
  • Ja.
  • Mit wem bist du hier geblieben? Mit Mama, mit Oma?
  • Mit Mama und Andreas. Und mit Oma.
  • Mit dem Bruder, ja?
  • Ja.
  • Und wie ist es geschehen, erzähl! Als es die Bomben – und Raketenanschläge gab, wohin habt ihr geflüchtet?
  • In den Keller.
  • Befindet sich der Keller in eurem Haus?
  • Nein. Dort drüben.
  • Es ist ein Laden, ja?
  • Ja.
  • Also ihr habt euch im Keller eines Ladens versteckt?
  • Ja.
  • Und wie lange habt ihr euch dort versteckt?
  • Wir haben dort übernachtet.
  • Sogar übernachtet, ja? Also habt so viel Angst gehabt, dass sogar übernachtet… Und wie oft ist so was geschehen? Nicht ein Mal, nicht zwei Mal, wie oft? Weiß du noch?
  • Nein.
  • Aber das war mehrmals?
  • Ja.
  • Und jetzt sag, hattest du Angst dabei?
  • Nein.
  • Bist du auch ein tapferer Junge?
  • Ja.
  • Guter Junge. Sag, wie empfindest du diesen Krieg? Was meinst du, sollen die Menschen in Frieden leben oder ist der Krieg ein normaler Zustand?
  • Es ist ein schlechter Zustand.
  • Ein schlechter Zustand. Also, es soll nicht sein, ja?
  • Ja.
  • Und du selbst, wenn du groß bist, was willst du tun? Wirst du kämpfen, wenn es nötig wird, wenn du was verteidigen musst?
  • Nein.
  • Und wenn du deine Heimat, deine Mama verteidigen musst? Wirst du dann kämpfen?
  • (nickt zuerst kurz, und dann deutlich): Nein.
  • Auch nicht? Und wenn sie deine Mama töten? Du musst doch kämpfen, deine Mama verteidigen! Du musst doch Soldat sein, wenn es nötig wird! Wie ein Held! Dein Opa und Uropa haben doch gekämpft?
  • Der Opa hat gekämpft.
  • Der Opa hat gekämpft? Im Krieg, ja? Ist er gefallen oder lebt er noch? Lebt er noch?
  • Ja.
  • Du willst aber auch deinem Opa ähnlich sein und so wie er deine Heimat verteidigen?
  • Ja.
  • Na siehst du! Aber wenn es möglich ist, wollen wir lieber keinen Krieg, ja? Wir sind doch in Grunde genommen Brüder mit denen, die in der Ukraine wohnen? Unsere Verwandte wohnen dort auch! Wir brauchen keinen Krieg, richtig?
  • Ja.
  • Es soll ein Frieden sein! Sie sollen es verstehen und wir auch, nicht wahr?
  • Ja.
  • Willst du Frieden?
  • Ja.
  • Guter Junge! Ich wünsche dir viel Glück, Arsenij.

    Wir von Voicedonbass wünschen euch einfach am Leben zu bleiben. Mehr muss man nicht. Ihr drei werdet das Leben meistern. Eure Eltern machen erst mal den Rest…

  • Wer  etwas Zeit zum Lesen und Videoschauen mitbrigt, wird empfohlen sich auch an anderen Stellen ein zu klicken.Man versteht anschließend vielleicht noch besser die Menschen im Donbass.
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2 Antworten zu Die “Garanten“ Strategie Minsk2 “zieht nicht mehr“ im Donbass. Der “Israel-Effekt“ tritt in der Bevölkerung ein?

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

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