Definition Minsk2 – Gesamtlage – durch den Präsidenten der Föderation Wladimir Putin

Veröffentlicht am 24.02.2015

hhaaddeAntikrieg TV l Russlands Präsident Wladimir Putin im Interview für russischen Sender „Rossija1“ über Ukraine-Krise. Quelle kremlin.ru:

Wer nun verstehen will, was der Präsident sagt, der sollte sich intensiv mit Minsk 2 , aber auch mit dem befassen,was die Republiken tatsächlich sich unter Dezentralisierung der Macht vorstellen . Direkt im Anschluß des Videos noch kurze Ausführung mit Verlinkung über das Foto  über ein Geschehnis in Donezk, dass wohl im “Trubel“von Minsk2 völlig untergegangen ist in der Wahrnehmung. Doch zumindest der Präsident Wladimir Putin sehr wohl weiß, was in Donezk am 05.Februar beschlossen wurde.

hwreregsaDas Memorandum der Volksrepublik Donezk (DVR) über die Grundlagen des staatlichen Aufbaus, der politischen und historischen Übertragbarkeit.

> Sowjetrepublik_Donezk-Kriwoi_Rog<

 

 

IM KLARTEXT FÜR DEUTSCHLAND / EUROPA

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NATO-Russland-Schach

 

 

 

 

 

 

So wird Europa sein

Zwischendurch kommentiere ich das eine oder andere Mal. Dabei kommt es immer wieder zu Reaktionen von euch, an denen ich sehen kann, wie tief in vielen auch schlimme Erfahrungen liegen. Ich kannte mein Leben lang Krieg in dieser hautnahen Ausprägung nicht. Ich wünsche diese Erfahrung niemandem.

Was ich immer wieder höre ist, dass ich mit dem, was ich mache Erinnerungen wecke, bis hin zum letzten großen Krieg, dem II. Weltkrieg. Ich weiß nicht, wie es damals war, aber was ich aus den Bildern, die ich kenne sehen kann, ist Eines ganz deutlich:

Es spielt keine Rolle, welches Jahr wir haben. Das hier ist kein lokaler Konflikt, es ist keine Auseinandersetzung mit militärischen Mitteln, keine sporadischen Gefechte, keine chirurgische „Von-Fern-Bombardierung“ EINES Ziels – es ist ein echter, ausgewachsener, grauenhafter Krieg. Und wenn das Mobilfunknetz ausgefallen ist, wenn du zu Fuß durch die Trümmer rennen musst, wenn es keinen Strom und kein Wasser gibt und nichts, mit dem man heizen kann, dann ist 2015 genauso wie 1945 oder die Jahre davor. Es gibt keinen Unterschied mehr. Dieser Krieg scheißt auf den technischen Fortschritt. Wenn alles nicht mehr funktioniert hast du genauso wie damals nur noch Bomben und dein nacktes Leben.

So war Amwrosiiwka.
So war Ilovaisk.
So war Starobezhovo.
So war Slawyansk.
So war Kramatorsk.
So war Lugansk.
So war Debalzewo.

So ist der Donbass.

So wird Europa sein.

Keep an close eye on by Mark Bartalmais Foto.
Keep an close eye on by Mark Bartalmais Foto.
Keep an close eye on by Mark Bartalmais Foto.

 

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3 Antworten zu Definition Minsk2 – Gesamtlage – durch den Präsidenten der Föderation Wladimir Putin

  1. Solaris Post schreibt:

    Linkes Politikverständnis bedeutete in der Geschichte der BRD bis Anfang der 1990er Jahre:

    -Gleichheit vor dem Gesetz für alle Bürger,
    -humanistisches Menschenbild,
    -größtmögliche Abwesenheit von Not, Unterdrückung und Ausbeutung
    -Frieden und friedliche Koexistenz als oberste Werte in der Innen- und Außenpolitik
    -Unabhängigkeit und Selbstbestimmung des Staatswesens, als Grundlage von Demokratie

    Wie sieht die Sache heute aus?

    Die heute vorherrschende außenpolitische Praxis des Interventionismus
    – gefährdet und untergräbt die internationale Sicherheit und Zusammenarbeit
    – greift bewusst und zielgerichtet in die souveränen Entscheidungsbefugnisse und –abläufe von Staaten sowie
    – in zwischenstaatlichen Beziehungen ein und
    – verletzt oder gefährdet völkerrechtlich geschützte Rechtsgüter,
    – fordert jährlich tausende Opfer in den Zivilbevölkerungen,
    – zerstört Infrastruktur, Grundversorgung, Gesundheits- und Bildungssysteme und die Lebensperspektiven der betroffenen
    Bevölkerungen auf Jahrzehnte hinaus
    – und ist Grundlage und Ursache für neuen Hass, Gewalt und Krieg zwischen den Völkern, Kulturen und Staaten.

    Die ehemals blockfreien, sozialistisch oder antiimperialistisch orientierten Entwicklungs- und Schwellenländer wurden verstärkt in den letzten 30 Jahren durch politische und militärische Strategien erpresst und unterworfen, um ihre Einbindung in den westlichen Kapitalismus wieder herzustellen. Dazu diente u.a. das Konzept des low-intensity-warfare, die Ausbildung, Bewaffnung und Einschleusung krimineller, verfassungs- und regierungsfeindlicher Banden (z.B. in Nicaragua, Angola, Kolumbien, Kroatien, Bosnien, Kosovo, Afghanistan, Irak, Pakistan, Iran, Libyen, Syrien, Ukraine…). Flankiert wurde und wird dieser offene Interventionismus durch die Förderung von gleichgeschalteten Massenmedien, durch die Beeinflussung von Organisationen der internationalen Sicherheit (UNO), durch die Instrumentalisierung und einseitige Ausrichtung der Entwicklungshilfe und des internationalen Finanz- und Handelssystems (Beispiele: IWF, Weltbank, Washington Consensus, Schuldenfalle…).

    In den jugoslawischen Folgestaaten wurden die entstandenen gewaltförmigen Konflikte als Begründung genutzt, militärisch einzugreifen („humanitäre Intervention“). In allen intervenierten Staaten wurden in der Folge die Staatsorganisation, das Wirtschaftssystem, die Eigentumsverhältnisse und die Verfassung durch äußeren Druck oder durch unmittelbare Direktive (z.B. Bosnien, Irak, Afghanistan) verändert und an die Vorstellung der Nato/EU-Eliten angepasst. Dieser weltweiten Interventionsstrategie, haben sich alle Bundesregierungen seit den frühen 1990ziger Jahren in zunehmendem Maße verpflichtet gefühlt und angeschlossen. Somit natürlich auch die Parteiführungen von SPD und Grüne.
    Evident ist, dass seit dem 11.9. 2001 ganz offensichtlich unter dem Anspruch Terror zu bekämpfen, Terror gegen die Bevölkerungen vieler Staaten angewendet wird.

    Schlussfolgerung für Linke:
    Wer heute die verbreitete außenpolitische Praxis des Interventionismus verschleiert, verharmlost oder gar gutheißt, befindet sich im offenen Widerspruch zu grundlegenden linken Traditionen und Werten.
    Personen, die durch ihr politisches Handeln, die heute weitverbreitete außenpolitische Praxis des Interventionismus verschleiern, verharmlosen oder gar gutheißen, können KEINE Linken sein, im eigentlichen und historischen Sinne des Begriffs.

    Gefällt 1 Person

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